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8. August 2012

EnBW, Netzausbau, Strompreise

EnBW: Der Energiekonzern EnBW hat sich dazu entschlossen zwei seiner abgeschalteten Atommeiler abzureißen. So sollen die beiden Atomkraftwerksblöcke Neckerwestheim und Philippsburg, die 2011 vom Netz genommen wurden, demontiert werden. Dies soll allerdings noch einige Jahre dauern, da die Brennelemente erst noch auskühlen müssen und die erforderlichen Genehmigungen eingeholt werden müssen. Eine Alternative zu dem direkten Abbau wäre der sogenannte „sichere Einschluss“ gewesen, wobei die Demontage erst nach 20 bis 30 Jahren begonnen werden kann. handelsblatt.com

 

Netzausbau: Nachdem der Ausbau der neuen Stromautobahnen seit Mai still steht, schlägt die Bundesnetzagentur nun Alarm. Für die Energiewende werden tausende an neuen Höchstspannungsleitungen benötigt. Bisher sind lediglich 214 km von den geplanten 1.800 km tatsächlich umgesetzt wurden, nur zwei von 24 Leitungen sind bisher in Betrieb und bei 15 der noch folgenden Bauplanungen gibt es Verzögerungen von einem bis fünf Jahre. Nun fordert Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur: „Der Ausbau des deutschen Höchstspannungsnetzes muss dringend beschleunigt werden.“ sueddeutsche.de, focus.de

 

Strompreise: Die Umstellung auf Ökostrom treibt die Strompreise in die Höhe. Grund dafür ist die sogenannte Ökostrom-Umlage, die jeder Verbraucher über Mehrkosten in den Strompreisen bezahlt. Diese Umlage ist im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) festgelegt und soll die Konzerne dabei fördern mehr Ökostrom aus Sonne, Wind oder Wasserkraft zu gewinnen. Nun soll der Tarif von derzeit 3,59 Cent pro Kilowattstunde auf 5 Cent erhöht werden, was bei einem durchschnittlichen Haushalt Mehrkosten von ca. 55 Euro ausmachen würde. Mehr zu diesem Thema erfahren Sie hier: stern.de

1. August 2012

Tepco, Siemens, Indien

Tepco: Der japanische Atomkonzern Tepco wurde verstaatlicht. Knapp eineinhalb Jahre nach der Atomkatastrophe von Fukushima will die japanische Regierung nun die Insolvenz des Unternehmens verhindern. Tepco gab Aktien im Wert von umgerechnet ca. zehn Milliarden Euro aus, von denen Japan nun 50,11 Prozent besitzt. Ohne eine staatliche Übernahme wäre der Konzern durch Entschädigungs- und Reparaturzahlungen völlig ruiniert. spiegel.de

 

Siemens: Der Energiekonzern Siemens wird sich nun entgegen der Erwartungen vieler Experten nicht mit dem Stahlunternehmen ThyssenKrupp zusammenschließen. Den Gerüchten zufolge, die Gerhard Cromme, Aufsichtsratsvorsitzender von Siemens und ThyssenKrupp nun dementierte, sollte der finanziell angeschlagene Stahl- und Anlagenbaukonzern mit Siemens fusionieren, um milliardenschwere Probleme mit Hütten in Brasilien und den USA stemmen zu können. Schon in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres vermeldete ThyssenKrupp einen Verlust von mehr als einer Milliarde Euro. handelsblatt.com

 

Indien: Nachdem es in Indien schon Montag großflächige Stromausfälle gegeben hatte, fielen Dienstag im Norden, Nordosten und Osten des Landes wieder die Netze aus. Unter den betroffenen Städten ist auch Neu Delhi, wo über Stunden der Metro- und Fernverkehr sowie der Betrieb in Krankenhäusern und am Flughafen zusammenbrach. Ein möglicher Grund für den wahrscheinlich größten Stromausfall aller Zeiten könnte das überlastete und veraltete Stromnetz in Indien sein. faz.net

China, Strom-Fusion, Siemens

China: Der staatliche  Ölkonzern CNOOC plant, den kanadischen Konkurrenten Nexen zu übernehmen. Das chinesische Unternehmen nannte 15,1 Milliarden US-Dollar als Übernahmepreis. Dies wäre somit die größte Übernahme eines chinesischen Unternehmens im Ausland überhaupt und würde den Chinesen Zugriff auf Energiereserven in Kanada, Nigeria, dem Golf von Mexiko und der Nordsee verschaffen. spiegel.de

 

Strom-Fusion: Die US-amerikanischen Strom-Konzerne NRG Energy und Genon Energy haben sich zu einem der größten Stromversorger der USA zusammengeschlossen. Gerechnet wird mit einer gemeinsamen Kapazität von 47.000 Megawatt. Der Zusammenschluss hat einen Umfang von ca. 1,7 Milliarden Dollar und soll Einsparungen von bis zu 200 Millionen Dollar nach sich ziehen. Mehr zu diesem Thema lesen Sie hier: handelsblatt.com

 

Siemens: Ein Gigantischer Auftrag für Siemens: das Energie-Unternehmen soll zwischen 2014 und 2017 für den Stromkonzern Dong Energy vor der Küste Englands 300 Windturbinen errichten. Der Windparkauftrag soll sich auf 2,5 Milliarden Euro belaufen und ca. zwei Millionen Menschen mit Strom versorgen können. welt.de

 

18. Juli 2012

RWE, Centrotherm, Energiewende

RWE: Der Abbau von Arbeitsplätzen des Energieriesen RWE könnte noch drastischer ausfallen, als vorher angekündigt. Einem neuen Pressebericht zufolge sollen durch die Umlagerung ganzer Arbeitsbereiche wie Lohn- und Finanzbuchhaltung sowie Rechnungswesen in das Ausland Kosten eingespart werden. Betroffen seien mindestens 2.000 bis 5.000 Stellen. Die Gewerkschaft zeigte sich empört und brach sofort die Verhandlungen zum Kündigungsschutzvertrag ab. welt.de, spiegel.de

 

Centrotherm: Die Liste der Solarhersteller, die Pleite gehen wird immer länger: Nun musste der nächste deutsche Solar-Anlagenbauer Centrotherm Insolvenz anmelden. Betroffen seien rund 500 der knapp 1.400 Mitarbeiter, wobei die ausländischen und einige inländische Tochterunternehmen des schwäbischen Solarkonzerns vom Stellenabbau verschont bleiben sollen. Nachdem Centrotherm schon im vergangenen Jahr rote Zahlen geschrieben hatte, schloss man ein Werk und verschob 400 Stellen nach Asien. Mehr dazu lesen Sie hier: ftd.de


Energiewende: Nach den beiden Energiekonzernen RWE und E.on hat nun auch die deutsche Tochter des schwedischen Staatsunternehmens Vattenfall Beschwerde vor dem Bundesverfassungsgericht eingelegt. Grund für den Streit zwischen der Energiebranche und der Bundesregierung ist der Entzug der Betriebserlaubnis von Atomkraftwerken als Folge der Energiewende. Der Konzern verlangt eine angemessene Entschädigung hierfür. E.on schätzt den möglichen Schaden auf ca. acht Milliarden Euro. RWE und Vattenfall haben sich bezüglich der Höhe des Verdienstausfalls noch nicht geäußert. zeit.de

11. Juli 2012

Energiewende, Ökostrom, Atomkraft

Energiewende: Nach einer Berechnung der Bundesnetzagentur wird der Ausbau der Stromtrassen im Zuge der Energiewende nun doch deutlich günstiger als vorher veranschlagt. Grund hierfür sind vorher mitberechnete Kosten, die allerdings auch ohne einen Atomausstieg angefallen wären. Mehr hierzu finden Sie unter: ftd.de, spiegel.de

 

Ökostrom: Die Subventionierung von Solarenergie wird heftig diskutiert: BASF-Vorstandsmitglied Harald Schwager fordert den Ausstieg aus der Solarförderung. Laut Schwager stünden der Ertrag und die Förderung von Solarstrom in keinem Verhältnis. Denn sechs Milliarden Euro steuert der Staat jährlich bei, wobei durch die Solaranlagen lediglich ca. vier Prozent der Versorgung gedeckt sind. handelsblatt.com

 

Atomkraft: Während der Start des finnischen Atomreaktors Olkiluoto 3 seit dem Jahr 2009 schon mehrmals verschoben wurde, erreichten die beiden Baufirmen Siemens und Areva nun einen Etappensieg über den Auftraggeber TVO: Laut Schiedsgericht sollen Zahlungen von ca. 100 Millionen Euro plus Zinsen vertragswidrig zurückgehalten worden sein. handelsblatt.com, ftd.de

 

4. Juli 2012

Q-Cells, Stromautobahn

Q-Cells: Trotz des nun laufenden Insolvenz-Verfahrens des Solarkonzerns Q-Cells sind keine Mitarbeiterentlassungen geplant und damit ca.1300 Arbeitsplätze gerettet. Grund hierfür sind die drohenden Subventionskürzungen, weshalb viele Menschen noch eine Solaranlage kaufen, bevor die staatliche Förderung sinkt. handelsblatt.de, ftd.de


Stromautobahn: In Norddeutschland entstehen immer mehr Windkraftanlagen. Doch der gut subventionierte Ökostrom kommt in Süddeutschland gar nicht an, weil die Netze hoffnungslos überlastet sind. Nun haben Experten eine scheinbar geniale Lösung gefunden: Sie wollen die flächendeckende Stromversorgung über Bahntrassen laufen lassen. Der Strom soll durch das Schienennetz der Deutschen Bahn in ganz Deutschland verbreitet werden. Warum die Zahl der Kritiker dieser Methode allerdings stetig wächst lesen Sie hier: welt.de

29. Juni 2012

Energiewende, Wüstenenergie, Stromlieferanten

Energiewende: Der Strom aus unseren Steckdosen wird immer grüner! In 2011 wurden mehr Ökostromanlagen als Kohlekraftwerke gebaut. So würde die dadurch erzeugte Energie ausreichen, um die Kapazität von 400 Atomkraftwerken aufzuwiegen. Dazu passt, dass die Bundesregierung nun beschlossen hat, den Solaranlagen-Nutzern entgegenzukommen und die Förderungskürzung für Solaranlagen deutlich milder ausfallen zu lassen. focus.de, ftd.de

 

Wüstenenergie: In Nordafrika werden zurzeit riesige Windparks, Solaranlagen und Stromtrassen gebaut. Laut der Desertec-Industrie-Initiative könnte Europa mit der dadurch erzeugten Wüstenenergie seine Stromkosten um rund 40 Prozent senken. Hinter der Initiative stehen große Stromkonzerne wie E.on, RWE und Siemens. welt.de

 

Stromlieferanten: RWE startet gegen alle Trends die Stärkung des Solargeschäfts. Um hier Fuß zu fassen, will man bisher weitestgehend verschwendete Ressourcen nutzen und Photovoltaik-Anlagen auf Dächern von Supermärkten, Möbelhäusern und Lagerhallen installieren. Ziel ist es, durch diese Methode bis Ende des Jahres die Leistung eines großen Kohlekraftwerksblocks zu erreichen. ftd.de

20. Juni 2012

Intersolar, Japan, RWE

Intersolar: Die weltweit größte Fachmesse der Solarwirtschaft Intersolar Europe mit rund 66.000 Besuchern fand vom 13. bis 15. Juni in München statt. Das Fazit: Aufgrund vieler Insolvenzmeldung von Solarunternehmen und der aktuellen Krise sank diesjährig die Zahl der Aussteller. Die schwierige Lage der Solarbranche, geprägt von Chinas Dumpingpreisen und Förderkürzungen für Solarstrom in Deutschland, war demnach auf der Messe deutlich spürbar. focus.de

 

Japan: Rund ein Jahr nach der Fukushima-Katastrophe in Japan, werden wieder zwei Atomkraftwerke in Oi in der Zentralprovinz Fuki in Betrieb genommen. Die Entscheidung der japanischen Regierung wird weltweit kritisiert. Hunderte Gegner protestieren gegen die Inbetriebnahme der Atomreaktoren. Doch Regierungschef Nodi befürchtet Energieengpässe und ordnet das Hochfahren der Kraftwerke zugunsten der japanischen Wirtschaft an. handelsblatt.com, sueddeutsche.de

 

RWE: Peter Terium wird in zwei Wochen den Chefposten von RWE übernehmen. Schon vor seinem Amtsantritt kündigt er an, dass der Energieriese keine Atomkraftwerke im Ausland bauen will. Nach der Energiewende in Deutschland will sich RWE demnach international zurückzuziehen und verzichtet auf seine Ausbaupläne. handelsblatt.com

 

14. Juni 2012

Verfassungsklage, First Solar, Insolvenz

Verfassungsklage: Aufgrund des Atomausstiegs und den damit verbundenen Stilllegungen der Kraftwerke fordern Energieunternehmen wie E.on und RWE 15 Milliarden Euro Schadensersatz von der deutschen Bundesregierung. Jetzt befasst sich das Verfassungsgericht ausgiebig mit der Klage gegen den Atomausstieg. faz.net, spiegel.de, zeit.de

 

First Solar:Die Schließung der zwei Solarwerke First Solar in Frankfurt an der Oder verschiebt sich aufgrund der aktuellen hohen Nachfrage in Europa. Ursprünglich war eine Schließung des amerikanischen Herstellers First Solar in ein paar Monaten geplant, doch jetzt läuft die Produktion mit 1.200 Mitarbeitern erst mal bis Ende dieses Jahres weiter. ftd.de, focus.de

 

Insolvenz: Aufgrund von Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung hat die Dresdner Solarwatt AG Insolvenz angemeldet. Somit reiht sich das nächste Solarunternehmen in die Pleitewelle ein. Die letzte Hilfe sieht der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) in der Politik. Sie soll die Solarbranche in der schwierigen Zeit unterstützen. focus.de

 

 

6. Juni 2012

Netzausbau, E.on, Conergy

Ausbaupläne: 3.800 Kilometer neue Stromautobahnen sollen innerhalb der nächsten zehn Jahre entstehen, um den Atomausstieg bis 2022 zu realisieren. So lautet der Plan der vier beteiligten Netzbetreiber 50Hertz, Amprion, Tennet und TransnetBWan. Die Kosten des Netzausbaus belaufen sich auf 20 Milliarden Euro. Wie der Plan im Detail umgesetzt werden soll, lesen Sie hier: sueddeutsche.de, ftd.de, faz.net

 

E.on: In Brandenburg möchte E.on seine erste Pilotanlage für Windstrom bauen. Diese soll zur Umwandlung von Strom aus Windenergie zu Wasserstoff dienen. Auf diese Weise will der Energiekonzern die Speichermöglichkeit für Windenergie testen. Es ist ein möglicher Lösungsansatz der problembehafteten Energiewende. ftd.de

 

Conergy: Der deutsche Solarkonzern Conergy baut den größten Solarpark in Pakistan. Gemeinsam mit Projektentwickler Ensunt wird das Hamburger Unternehmen Conergy 30.500 Haushalte des Landes mit Strom versorgen. Mit diesem Auftrag setzt der Solarlieferant einen Wert zwischen 136 und 152 Millionen Euro um. focus.de, handelsblatt.com