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15. August 2011

Schiefergas, Strom aus Österreich und bedrohte Schiffwracks in der Nordsee

Transocean: Das schweizerische Ölbohrunternehmen möchte den Konkurrenten aus Norwegen Aker Drilling kaufen – für 1,43 Milliarden Dollar. handelsblatt.com

 

Schiefergas: Es liegt in enormen Mengen unter der polnischen Erde – bis zu 500 Mal mehr, als 38 Millionen Polen jährlich verbrauchen könnten. Das so genannte unkonventionelle Erdgas beflügelt die Phantasien im Nachbarland, das in der Förderung des Schiefergases eine Chance sieht. Über 100 Probebohrungen hat die Regierung in Warschau bereits genehmigt. Doch Kritiker warnen vor verheerenden Folgen für die Umwelt. zeit.de

 

Erdgas: Der Festpreis, mit dem Gasprom sein Erdgas für lange Zeit vereinbart, hat Folgen für Eon. Der Abnehmer aus Düsseldorf muss durch der hohe Preis Riesenverluste erleiden. Eon möchte nun ein internationales Schiedsgericht anrufen. faz.net

 

 

Energieengpässe: Nach Informationen der österreichischen Tageszeitung Kurier hat die Bundesnetzagentur acht Energieversorger aus Östterreich angefragt, ob sie im Fall von Versorgungsengpässen zu Lieferungen nach Deutschland bereit wären. Von der Antwort aus dem Nachbarland hängt ab, ob in Deutschland ein derzeit abgeschalteter Altmeiler zur Kaltreserve bereitgestellt wird. welt.de, kurier.at (Hintergrund)

 

Energiewende: Hohe Kosten, eine Landschaft, die sich verändern wird, Risiken für die Umwelt – der Atomausstieg wird nicht zum Nulltarif zu haben sein, berichtet stern.de in einer Serie zur Energiewende. Zudem generiert die neue, regenerative Strombranche weit weniger Jobs als von den Verbänden und der Bundesregierung zunächst angenommen und angegeben. stern.de-Serie, handelsblatt.com (ausbleibendes Jobwunder)

 

Shell: Der Konzern hat zurzeit mit einem Öl-Leck nahe der Gannet-Alpha-Plattform, 180 Kilometer östlich der Küstenstadt Aberdeen zu kämpfen. Etwa 100 Tonnen Rohöl – das sind 750 Barrel – seien ausgelaufen, nach Schätzungen der schottischen Regionalregierung. Shell geht davon aus, dass der 31 Kilometer lange Ölteppich sich „auf natürliche Weise“ auflösen werde und keinen Strand erreichen dürfte. handelsblatt.com

 

Offshore-Windenergie: In der Nordsee sind bereits 21 Windparks genehmigt worden. Diese könnten nun historische Schiffwracks und weitere archäologische Substanz in der Tiefe beschädigen. sueddeutsche.de

 

Nachtrag zur derzeitigen Lage bei EON & CO: Die großen deutschen Energiekonzerne haben es verpasst, sich rechtzeitig an die neuen Marktbedingungen anzupassen. Einen Plan B haben EON, RWE & CO nie entwickelt, obwohl sie wussten, dass der Atomausstieg kommen würde, wie die Süddeutsche Zeitung meint. sueddeutsche.de, Tagesspiegel via zeit.de (Hintergrund)

 

12. August 2011

EON, Energiewende, Solarindustrie

EON: Die Details zum Sparprogramm des größten deutschen Energieversorgers werden bekannt. Demnach plant das Düsseldorfer Unternehmen die Zentrale der Tochterfirma EON Energie in München aufzulösen. Auch die Angestellten von EON Ruhrgas in Düsseldorf und Essen müssen um ihren Stellen bangen. Handelsblatt, Handelsblatt 2, Welt, Frankfurter Allgemeine Zeitung

 

Energiewende: Die Umsätze der großen Energiekonzerne brechen derzeit ein. Die Unternehmen haben noch kein Geschäftsmodell für die Herausforderungen, die durch den Ausstieg aus der Atomkraft entstanden sind. Frankfurter Allgemeine Zeitung, ZEIT

 

Solarindustrie: Die junge Branche steckt derzeit in der Krise. In Deutschland wurden im ersten Halbjahr weniger Solaranlagen gebaut und gleichzeitig ist die Zahl der weltweiten Fabriken in die Höhe gegangen. Doch die Branche könnte langfristig von den fallenden Stückpreisen profitieren. Financial Times Deutschland

11. August 2011

Die deutsche Solarenergiebranche

Q-Cells: Einst war es der größte Solarzellenhersteller der Welt. Doch seitdem chinesische Konkurrenten das gleiche Produkt zu einem billigeren Preis produzieren, hat Q-Cells aus Bitterfeld große Umsatzprobleme. Ein neuer Produktionsvorstand soll dem Unternehmen aus der Krise helfen. spiegl.de, ftd.de

 

Solon: Der Solarmodulbauer muss Stellen abbauen und seine Produktionskapazitäten zurückfahren. Ohne Sparprogramm droht dem Unternehmen aus Berlin die Insolvenz – noch vor Ende des Jahres. ftd.de, handelsblatt.com

 

SMA: Der Wechselrichterbauer plant eine Expansion nach Japan. Dort hofft der Weltmarktführer aus Nordhessen auf eine Energiewende nach deutschem Vorbild und bastelt gerade an Produkten, die an das japanische Stromnetz angepasst werden können. ftd.de

 

Centrotherm: Der Anlagenbauer profitiert von der starken Nachfrage in Asien – der Umsatz kletterte um die Hälfte auf 428 Millionen Euro. Das Unternehmen ist auf den Anlagenbau in der Solarindustrie spezialisiert. handelsblatt.com

 

10. August 2011

Rote Zahlen bei EON

Teuere Energie: Die erhöhten Energiepreise treiben die Inflation in die Höhe. handelsblatt.com

 

EON: Rote Zahlen auch bei EON – der größte Energieversorger Deutschlands meldet einen Quartalsverlust von 382 Millionen Euro. Das könnte Folgen für die Angestellten haben. EON plant nun, weltweit bis zu 11.000 Stellen abzubauen, vor allem in der Verwaltung. Der Konzernbetriebsrat kritisiert diese Pläne scharf. handelsblatt.com, faz.net, ftd.de, handelsblatt.com (Hintergrund)

9. August 2011

Ölgewinnung durch Sonnenenergie, Gewinneinbruch bei RWE

Sonnenenergie: Früher übernahm Gas die Aufgabe, doch nun verwende im Oman Ölproduzenten neuerdings Sonnenenergie – eine Sieben-Megawatt-Solaranlage erzeugt heißen Dampf, das dazu dient aus alten Ölfeldern die letzten Tropfen Öl zu pressen. blog.zeit.de/gruenegeschaefte/

 

RWE:  Nun ist es offiziell – der Niederländer Rolf Terium wird  ab Juli 2012 der Nachfolger von Jürgen Großmann an der RWE-Spitze. Zwei Aufsichtsräte sollen zuvor gedroht haben, ihren Rücktritt einzureichen, sollte sich ihr favorisierter Kandidat aus den Niederlangen nicht durchsetzen. Somit räumt Großmann seinen Platz etwas früher als geplant – sein Vertrag lief bis September 2012. Der Personalstreit endet pünktlich mit der Verkündung der RWE-Halbjahresbilanz: der Gewinn des zweitgrößten deutschen Energieversorgers bricht im ersten Halbjahr 2011 um 25 Prozent ein. stern.de, spiegel.de, faz.net, sueddeutsche.de, spiegel.de (Hintergrund), ftd.de (Gewinneinbruch)

6. August 2011

Teure Windkraft, Stellenabbau bei Eon, RWE

Windenergie: Ein erneuter Boom im Windenergie-Sektor könnte teuer für den Stromverbraucher werden, kommentiert die Frankfurter Rundschau. fr-online.de, handelsblatt.com

 

EON: Der Konzern aus Düsseldorf könnte wegen des Atomausstiegs 10.000 Stellen abbauen. Das wären 10 Prozent der gesamten Belegschaft. sueddeutsch.de, fr-online.de

 

EnBW: Der Konzern aus Baden-Württemberg möchte Stadtwerke gründen.wiwo.de, handelsblatt.com

 

RWE: Der Aufsichtsrat ist über den Nachfolger von Jürgen Großmann zerstritten. faz.net, handelsblatt.com

5. August 2011

Japan, First Solar

Japan: Die japanische Regierung trifft die ersten personellen Konsequenzen nach der Atomkatastrophe in Fukushima und entlässt die drei höchsten Atombeamten. handelsblatt.com, ftd.de

 

First Solar: Der US-Solarkonzern musste einen Gewinnrückgang hinnehmen. Die Firma senkt die Umsatzprognose und will an Investitionen sparen. Konzernchef Gillette sieht die Ursachen für diesen Knick in Europa. handelsblatt.com

4. August 2011

Blackstone, Gazproms Hilfe, neuer RWE-Chef

Grünen Forderungen: Die Öko-Partei fordert von der Bundesregierung, die alten AKW, die im Notfall wieder ans Netz gehen sollen, einen Sicherheitscheck zu unterziehen. fr-online.de

 

Schwächelnde Windenergie in den USA: Die installierte Windkraft-Kapazität in den USA ist 2010 im Vergleich zu 2009 nur um 25 Prozent gewachsen. Doch im ersten Quartal 2011 gingen mit 1100 Megawatt doppelt so viel Kapazität wie im ersten Quartal des VOrjahres ans Netz. blog.zeit.de/gruenegeschaefte/

 

Kohlekraft: Aus Sorge um die Stromversorgung in Deutschland, spricht sich die Bundesnetzagentur für den Erhalt von vier über 40 Jahre alte Kohlekraftwerke von Eon. Sie sollen länger am Netz bleiben. ftd.de

 

Energiewende: Wer sich beim Umbau der Energieversorgung in Deutschland von dem staatlich kontrollierten russischen Unternehmen Gazprom unter die Arme greifen lässt, ist naiv, kommentiert die FTD. Denn bei der Kooperation könnte viel schief gehen. ftd.de, fr-online.de

 

Windenergie: Der Investor Blackstone könnte  könnte zum Zugpferd für Deutschlands Offshore-Windmarkt werden. Der US-Finanzinvestor hat bereits 1,2 Milliarden Euro in das Projekt Windmeer, nahe bei Helgoland investiert, weitere Projekte in gleicher Höhe sollen folgen. ftd.de, spiegel.de, handelsblatt.com, fr-online.de, sueddeutsche.de

 

RWE: Der Nachfolger von Vorstandschef Jürgen Großmann soll der Holländer Peter Terium werden. Die Entscheidung sei überraschend, nach Meinung der Süddeutsche Zeitung. sueddeutsche.de, spiegel.de, handelsblatt.com

 

BP & CO: Das Rohstoff Öl wird knapp, die Konkurrenz mit staatlichen Ölgesellschaften wird härter und viele Förderländer sind obendrein von politischen Unruhen erschüttert: Das Geschäftsmodell der internationalen Ölgesellschaften steht auf dem Prüfstand. zeit.de

3. August 2011

Enel und die Verluste der Stromriesen

RWE, EON und CO: Die Energiewende zwingt die Stromriesen dazu, ihre Strategien auf den heimischen Markt zu überdenken. Sie denken sogar darüber nach, Niederlassungen in Deutschland zu schließen. welt.dehandelsblatt.com

 

Enel:  Was der größte italienische Energieversorger auf dem Heimatsmarkt nicht verdient hat, konnten die wachsenden Strompreise in Lateinamerika und Russland ausgleichen. handelsblatt.com

2. August 2011

RWE, EON und Porsche

Energiewende – Debatte: Der Ausstieg aus der Atomenergie binnen zehn Jahren ist realistisch. zeit.de

 

Porsche: Das Thema Effizienz ist für Porsche-Vorstand Forschung und Entwicklung, Wolfgang Hatz, ein großes Thema. Der Autobauer möchte mit seinem Hybridauto Panamera den Anschluß an die neue Zeit meistern. wiwo.de

 

RWE: Der Energieriese treibt den Verkauf von Konzerntöchtern und erwägt den Verkauf mehrerer kommunaler Stromversorger. Konzernchef Großmann muss Schulden in Milliardenhöhe abbauen. welt.de, handelsblatt.com, spiegel.de, fr-online.de

 

EON: Die Arbeitnehmer sind empört über die mögliche Schließung von Tochterfirmen. Der Konzern dementiert die Gerüchte nicht. fr-online.de, handelsblatt.com