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23. Mai 2012

E.on, Strafzölle, Parain

E.on: Der Energiekonzern E.on hat jetzt sein Erdgasnetz an Finanzinvestoren um die australische Investmentbank Macquarie verkauft. Eine stolze Summe von 3.2 Milliarden Euro brachte der Verkauf dem größten Energieunternehmen Deutschlands ein. Unter der Leitung der Macquarie-Bank sind unter anderem Investoren aus Kanada und Abu Dhabi, aber auch die deutsche Versicherung Münchener Rück und ihre Tochter Ergo beteiligt. handelsblatt.com, spiegel.de

 

Strafzölle: China ist zu dem größten Konkurrenten in der Solarbranche für Deutschland und die USA aufgrund von Dumpingpreisen geworden. Die Reaktion des US-Wirtschaftsministeriums: Einführung von hohen Strafzöllen von 31 bis zu 250 Prozent. Damit müssen chinesische Solarunternehmen jetzt bei Importen rechnen. Deutsche Solarfirmen können von der Maßnahme profitieren. sueddeutsche.de, welt.de, spiegel.de

 

Parain: Der nächste deutsche Solartechnologie-Hersteller Parain aus Niedersachsen meldete Insolvenz an. Der bekannte Geschäftsführer von Parain war Hans-Martin Rüter, Gründer und jahrelanger Chef des Solarkonzerns Conergy. Vor der Insolvenzbeantragung distanzierte sich Hans-Martin Rüter von der Geschäftsführung. ftd.de

 

16. Mai 2012

Sovello, Solarförderung, Strompreise

Sovello: Ein weiteres Solarunternehmen reiht sich in die Pleitewelle ein. Sovello aus Sachsen-Anhalt mit 1.200 Mitarbeitern stellt seinen Insolvenzantrag in Eigenverantwortung. Der Solarhersteller mit Sitz in Bitterfeld-Wolfen ist ein unmittelbarer Nachbar von Q-Cells, dem Solarlieferanten der erst kürzlich insolvent ging. Der Grund für die Zahlungsunfähigkeit vieler Solargiganten: Die Konkurrenz in China und die Förderkürzungen. ftd.de, handelsblatt.com, sueddeutsche.de, welt.de

 

Solarförderung: Das Bundesumweltministerium stellt zusätzliche Millionen zur Verfügung für die Forschung und Entwicklung technischer Solareinrichtungen. Auch stellt das Ministerium die Pläne zur Kürzung der Solarförderung erstmals bei Seite. Nach mehreren Pleiten von Solarunternehmen wie Solon, Q-Cells, First Solar und der jüngsten Insolvenz von Sovello müssen laut Regierung hilfreiche Kompromisse gefunden werden. handelsblatt.com, focus.de, faz.net

 

Strompreise: Eine Studie belegt, dass die Strompreise bis zum Jahr 2025 um ca. 70 Prozent ansteigen. Bereits heute zahlen die Deutschen die höchsten Strompreise innerhalb der EU. Die Gründe dafür sind die Energiewende und der Atomkraft-Ausstieg. Die Folgen sind hohe Kosten durch den Ausbau erneuerbarer Energien und die Stromnetzverbreitung. welt.de, focus.de

 

 

 

9. Mai 2012

Stromnetz, First Solar, Kraftwerke, E.on

Stromnetz: Der Ausbau des deutschen Stromnetzes kommt nur schleppend voran. Von 2000 geplanten Kilometern sind erst rund 200 umgesetzt, weniger als 100 davon tatsächlich in Betrieb. Für Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur, eine besorgniserregende langsame Entwicklung. So mussten die Fahrpläne für den Bau der als vorrangig eingestuften Leitungen schon um ein bis zwei Jahre verschoben werden. Man habe zwischen Dezember 2011 und März 2012 sogar schon drei Mal auf die so genannte „Kaltreserve“ zurückgreifen müssen. Für die Kraftwerke, die vor der Aussortierung stehen im Zweifel zur Verfügung stehen sollen. focus.de, spiegel.de, faz.net

 

First Solar: Die Solarbranche kriselt. Nachdem schon Firmen wie Q-Cells und Solon in die Pleite gegangen sind, meldet nun auch der Solarmodulbauer First Solar einen Fehlbetrag im ersten Quartal von fast 450 Mio Euro. Grund dafür sei, laut First Solar, der Preisverfall für Solarmodule. ftd.de, spiegel.de

 

Kraftwerke: Die Umstellung von Atom- auf Alternativenergie steckt in der Klemme. Während die Energiepreise durch erneuerbare Energien in die Höhe schnellen, will niemand die neuen Kraftwerke bauen, die die Atommeiler ablösen sollen. Windkraft- und Photovoltaikanlagen werden von Politikern bevorzugt, doch dadurch, dass diese nur bei entsprechendem Wetter Strom liefern, werden Gas- und Kohlekraftwerke nicht nur unrentabler, sondern auch unumgänglich. ftd.de, welt.de, handelsblatt.com

 

E.on: Nach einem schwachen Jahr und Verlusten in Höhe von rund 2,2 Milliarden Euro rechnet E.on nun mit positiven Quartalszahlen. Im Vergleich zu 3,5 Milliarden Euro aus dem vergangen Jahr, sind es diesjährig 3,8 Milliarden vor allen Abzügen. Ein Unternehmenssprecher kritisierte zudem die Umsetzung der Energiewende: „Was wir brauchen, sind klare Regeln für den Offshore-Windkraftausbau und eine klare Unterstützung für Gaskraftwerke.” spiegel.de

2. Mai 2012

Siemens, Windenergie, Biogas

Siemens: Der Energiekonzern Siemens muss seine Gewinnprognose deutlich revidieren. Die Geschäftsführung veröffentlichte nun in 2011/12 einen Gewinn von 5,2 bis 5,4 Mrd. Euro, 600 bis 800 Mio. Euro weniger als erwartet. Als Gründe für die deutliche Verfehlung der Prognose gelten in Branchenkreisen Verzögerungen bei der Fertigstellung von Offshore-Windparks und die Umstellung durch die Energiewende. ftd.de, faz.net

 

Windenergie: Um weiter auf Ökostrom umzurüsten, erklärt sich die Branche nun bereit, den Netzausbau für Windanlagen in Eigenregie zu übernehmen. Eine vom Verband in Auftrag gegebene Studie der Beratungsfirma Ecofys deckte Einsparpotenziale und eine mögliche Beschleunigung des Netzausbaus durch die Einspeisung eigener Netze der Anlagenbetreuer auf. Nun ist man auf Seiten der Firmen bereit, sich unter der Voraussetzung politischer Planungssicherheit selber einzuschalten. ftd.de, zeit.de, handelsblatt.com

 

Biogas: Laut Expertenmeinungen könnte Biogas in der Zukunft einen großen Teil des Erdgases ersetzen. Rund 20 Millionen Tonnen Lebensmittel wandern in Deutschland jedes Jahr in den Müll. Daraus entsteht Biogas, welches meistens zur Stromgewinnung genutzt wird. Doch seit einigen Jahren ersetzt es auch vermehrt das Erdgas. Nach Schätzung von der Dena (Deutsche Energie-Agentur) gibt es schon mehr als 100 Biogas-Einspeiseanlagen in Deutschland. Bis 2030 könnten laut Dena sogar ca. 10% des deutschen Gases aus Biomasse gewonnen werden. zeit.de

 

25. April 2012

Q-Cells, AKW-Rückbau, Windradindustrie

Q-Cells: Nach der Bekanntgabe der Insolvenz des Solarzellenlieferanten Q-Cells ist das Kaufinteresse verschiedener Investoren groß. Jetzt ist die Beratungsfirma Deloitte auf der Suche nach einem geeigneten Interessenten. Der Verkauf soll zur Rettung von Arbeitsplätzen  beitragen. handelsblatt.com, zeit.de

 

AKW-Rückbau: Acht Atomkraftwerke wurden 2011 stillgelegt. Fast ein Jahr später, liegen immer noch keine Rückbau-Anträge der Anlagen vor. Die Rede ist von „taktischen Spielchen“ der Konzerne. Grund für die Abriss-Verzögerung sind die Schadensersatzforderungen der Energiekonzerne. spiegel.de, welt.de, handelsblatt.com

 

Chinesische Windradindustrie: Die chinesischen Hersteller im Solarmarkt stellen für deutsche Solarkonzerne bereits ein großes Problem dar. Jetzt erobern die Chinesen die Windindustrie und überholen die deutschen Windradhersteller. Das Wachstum ist in China enorm und eine ernstzunehmende Konkurrenz für Windradbauer in Deutschland. Ob die deutsche Windindustrie bald daran scheitert, lesen Sie hier: ftd.de

 

 

 

 

 

18. April 2012

First Solar, Vestas, Solon

First Solar: Aufgrund der Solarkrise stellt der amerikanische Konzern First Solar sein Werk am Standort Frankfurt an der Oder ein. Mit der Schließung Ende des Jahres verlieren über 1000 Mitarbeiter ihren Job. Viele Mitarbeiter wurden schon auf Kurzarbeit umgestellt. Weitere Sparmaßnahmen sieht der Solarkonzern in der Verkleinerung des Mainzer Standortes. handelsblatt.com, sueddeutsche.de, focus.de

 

Vestas: China ist bereits der Marktführer der Solarbranche und mischt damit die deutschen Solarkonzerne auf. Jetzt streben die Chinesen nach Windkraft. Chinesische Unternehmen interessieren sich für die weltweit größte Windkraftfirma Vestas aus Dänemark, die sich derzeit in der Krise befindet. Mit dem Kauf des Konzerns Vestas gelingt es den Chinesen bis an die Weltspitze der Windenergie zu rücken. ftd.de. spiegel.de, handelsblatt.com

 

Solon: Schlechte Nachrichten für die Geldgeber des insolventen Solarkonzerns Solon. Demzufolge gehen die Investoren fast leer aus. Sie bekommen nur knapp drei Prozent der Forderung zurück. Das ist begründet in dem Verkauf des Unternehmens an den Konzern Microsol, der kaum etwas an Geld einfuhr. ftd.de, spiegel.de, handelsblatt.com

11. April 2012

Tepco, Solarpleite, Strompreise

Tepco: Nach der Atomkatastrophe in Fukushima, vor gut einem Jahr, schreibt der Energiekonzern Tepco rote Zahlen. Um aus der Pleite raus zu kommen wird der Fukushima-Betreiber jetzt verstaatlicht. Mit rund 1000 Milliarden Yen möchte der Staat die Betreiberfirma finanziell unterstützen. Umgerechnet soll das Unternehmen ca. 9 Milliarden Euro bekommen. Ein weiterer Zuschuss von zwei Drittel ist bereits in Planung. Doch der Konzern benötigt noch mehr Geld. Zudem sucht Tepco nach einem neuen Vorstandschef. handelsblatt.com, ftd.de, spiegel.de

 

Solarpleite: Q-Cells und Solon haben den Kampf im Wettbewerb mit anderen Solarkonzernen verloren und den Weg aus der Pleite nicht geschafft. Die Firma Phoenix Solar befürchtet eine unsichere Zukunft aufgrund der Solarkürzungen. Zu groß ist die globale Konkurrenz für den deutschen Solarmarkt. In der Solarindustrie schaffen es jetzt nur die großen Namen bis an die Spitze. Weltweit hingegen boomt der Markt: Die Hersteller in China sind zurzeit die größten Solarzellenhersteller in der Welt. Das stellt ein großes Problem für die deutschen Solarfirmen dar. handelsblatt.com, handelsblatt.com, ftd.de, stern.de

 

Strompreise: Viele Anbieter haben ihre Strompreise bereits erhöht. Jetzt zieht auch der Energiekonzern E.on seine Preise an. Ab Juni müssen mehrere Millionen E.on-Kunden fünf Prozent mehr zahlen. Auch weitere Anbieter, wie zum Beispiel Check24 erhöhen die Strompreise. spiegel.de

 

Kyocera: Der Konzern Kyocera plant ab Juli den Bau des größten Solar-Kraftwerks Japans. Nach der Fukushima Katastrophe wird jetzt der Fokus auf Solarenergien gelegt. Doch über die verbindlichen Regelungen und die Umwandlung der Solaranlage wird noch diskutiert. handelsblatt.com

 

4. April 2012

Q-Cells, Stromzuschuss, Klimawandel, Erdgas-Unfall

Q-Cells: Der deutsche Solarzellen-Lieferant Q-Cells aus Bitterfeld-Wolfen findet keinen Weg aus den Schulden und meldet Insolvenz an. Seit Jahren versucht sich der Solarkonzern aus dem Schuldenberg zu retten, doch der Sanierungsplan und andere Alternativen scheiterten. Jetzt stellte das Unternehmen einen Insolvenzantrag beim zuständigen Amtsgericht Dessau. Nach der Bekanntmachung haben die Q-Cells Mitarbeiter große Angst um ihre Jobs. spiegel.de, ftd.de, handelsblatt.com, welt.de

 

Stromzuschuss: Die Strompreise sind in deutschen Haushalten deutlich angestiegen. Besonders für einkommensschwache Haushalte sind die steigenden Kosten ein großes Problem. Deshalb setzt sich E.on-Chef Johannes Teyssen für einen staatlichen Stromzuschuss ein. Denn weitere Preiserhöhungen sind im Frühjahr geplant und sollten seiner Meinung nach nicht zur Belastung und zu einem Luxusgut für Geringverdiener werden. spiegel.de, ftd.de, welt.de, handelsblatt.com

 

Klimawandel: In den letzten zehn Jahren kam es weltweit zu extremen Wetter-Rekorden. Der vom Menschen verursachte Klimawandel existiert: Hitze- und Kältewellen, Regenfälle und extreme Stürme weltweit. Doch das Jahr 2011 war für die USA, Australien, Japan und Korea ein Jahr der Wetterkatastrophen. Ob diese Wetterausfälle bereits zur Realität geworden sind, lesen Sie unter welt.de

 

Erdgas-Unfall: Der Unfall an Totals „Elgin“-Bohrinsel vor der schottischen Küste sorgt weiterhin für große Bedenken. Verglichen wird das Gasleck mit der damaligen Katastrophe von BP. Der Unterschied: Anstatt Öl strömt täglich ungehindert Erdgas in das Meer. Trotzdem befürchtet man eine ebenso große Umweltkatastrophe wie vor zwei Jahren im Golf von Mexiko. Dagegen ist die Explosionsgefahr gesunken, denn die Flamme ist von alleine ausgegangen. sueddeutsche.de, faz.net, ftd.de, handelsblatt.com

 

Atomkraftwerke: Die Pläne der beiden Energiekonzerne E.on und RWE für den Bau neuer Atomkraftwerke in England wurden auf Eis gelegt. Diese Entscheidung ist begründet in zu hohen Kosten. Dabei handelt es sich um zweistellige Milliardensummen, die für die Umsetzung der Kernkraftwerke eingeplant waren. Doch das Risiko für das Joint Venture Experiment war zu groß. handelsblatt.com

28. März 2012

Q-Cells, Erdgasunfall

Q-Cells: Der weltweit agierende Solarkonzern Q-Cells kämpft gegen Millionenverluste. Bereits im letzen Jahr musste der Konzern wegen Abschreibungen und enormen Preisverfall in der Solarbranche große Verluste schreiben. Die Prognose für 2012: Starker Markteinbruch der Solarbranche und anhaltende rote Zahlen für den weltweiten Solarzellen-Lieferanten. Ein Ausweg sieht die Branche mit einer Klage gegen die Konkurrenz aus China. handelsblatt.com, focus.de

 

Energiewende: Sparmaßnahmen von Heizkosten sind in jedem Haushalt ein großes Thema. Die moderne Technik bietet vielfältige Möglichkeiten Haussanierungen sinnvoll umzusetzen und damit jährlich Kosten zu sparen. Doch eine aktuelle Studie der Deutschen Energie-Agentur zeigt, dass eine Vollsanierung nicht für jeden Eigentümer rentabel ist. ftd.de

 

Erdgasunfall: Nach einem Unfall auf der BohrinselElgin“ in der Nähe der schottischen Küste ist die Angst vor einer Explosion groß. Das Gasleck an der Förderplattform Elgin PUQ“ wurde vergangenen Sonntag bemerkt. Seitdem strömt maßlos Gaskondensat in die Nordsee. Um den entstandenen Schaden im Sperrgebiet zu beheben, könne es ein paar Monate dauern. faz.net

 

 

 

21. März 2012

Eon, Energiewende

Eon: Der Atomverzicht, die Energiewende und Fehler in der Wirtschaftspolitik führten dazu, dass der Konzern im letzten Jahr mehrere Milliarden Euro verlor. Eon ist nur ein Beispiel dafür, wie schwierig die Lage der Energieversorger ist und wie groß ihre Sorgen geworden sind. ftd.de, handelsblatt.com, welt.de, faz.net

 

Energiekonzerne: Schwierige Zeiten lasten auf deutschen Versorgungsunternehmen. Atomausstieg, Abschreibungen, Umbaukosten und viele andere Probleme sorgten für drastische Aktienverluste. Jetzt blicken die Konzerne nach vorne und ergreifen neue Chancen. ftd.de

 

Energiewende: Die Solarförderung wurde um bis zu 30 Prozent gekürzt. Anfänglich erschien die Kürzung von Subventionen für Politiker und Betreiber ein großes Problem darzustellen. Doch die Angst seitens der Betreiber war unbegründet. Denn der Solarenergiemarkt ist trotz Kürzungen weiterhin erfolgreich. ftd.de, handelsblatt.com, faz.net