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7. März 2012

ThyssenKrupp, Solon, RWE

ThyssenKrupp: Seit Januar 2011 ist Heinrich Hiesinger neuer Vorstandschef des Essener Traditionskonzerns. Hiesinger möchte den Konzern stärker auf den Bereich Technologie ausrichten. Das Handelsblatt hat dabei drei große Schwachstellen des Konzerns ausgemacht. handelsblatt.com

 

Solon: Der arabische Solarzellen-Produzent Microsol übernimmt den insolventen Solarmodul-Hersteller Solon. Der Berliner Konzern hatte im Dezember Insolvenz anmelden müssen. Laut Insolvenzverwalter Rüdiger Wienberg soll der Großteil der Arbeitsplätze erhalten bleiben. handelsblatt.com

 

RWE: Im Sommer diesen Jahres kommt es zum Wechsel an der Vorstandsspitze des Energiekonzerns. Peter Terium, derzeit stellvertretender Vorsitzender, wird das Unternehmen ab Juli von seinem Vorgänger Jürgen Großmann übernehmen. Anlässlich der Bilanzpressekonferenz sprach er über die bevorstehenden Veränderungen innerhalb des Konzerns. handelsblatt.com

 

Erneuerbare Energien: Mehr als 10 % des deutschen Energieverbrauchs 2011 wurden durch Sonnen-, Wind-, und Wasserenergie gedeckt. Der Anteil erneuerbarer Energien übersteigt damit erstmals den der Kernenergie. Der gesamte Energieverbrauch lag 2001 so niedrig wie seit rund 40 Jahren nicht mehr. handelsblatt.com

 

29. Februar 2012

Erneuerbare Energien, Gaskraftwerke

Solon: Das deutsche Solarunternehmen Solon galt bis zu seiner Insolvenz Ende 2011 als Pionier in der Solarbranche. Das indisch-arabische Unternehmen Microsol steht offenbar kurz vor einer Übernahme des Berliner Konzerns. spiegel.de

 

Erneuerbare Energien: Die Förderung von Solaranlagen durch die Bundesregierung soll schon ab März deutlich gekürzt werden. Abhängig von der Größe der installierten Anlagen soll es bis zu 29 % weniger Subventionen geben als bisher. Stern.de zeigt, für wen sich die Investition in eine Solaranlage dennoch lohnt. zeit.de, stern.de

 

First Solar: Den Mitarbeitern des Solarmodulherstellers First Solar steht die Kurzarbeit bevor. Die Verkürzung der Arbeitszeit ist vorerst auf 6 Monate befristet und betrifft nahezu alle der 1200 deutschen Beschäftigten des US-Unternehmens. handelsblatt.com

 

Gaskraftwerke: Die fehlende Kapazität zur Stromerzeugung durch den Ausstieg aus der Atomenergie soll durch Wind- und Sonnenkraft ersetzt werden. Gaskraftwerke sollen an den Stellen aushelfen, an denen dies nicht reicht. Durch gestiegene Gaspreise und geringe Strompreise ist der Neubau der Anlagen jedoch kaum rentabel. zeit.de

 

Neue Atomkraftwerke: Trotz der Katastrophe im japanischen Fukushima wollen einige Länder in diesem Jahr die Arbeit an ihren ersten Atomkraftwerken aufnehmen. Dazu zählen Vietnam, Bangladeisch, die Vereinigten Arabischen Emirate, die Türkei sowie Weißrussland. 2013 sollen weitere Länder folgen. handelsblatt.com

 

22. Februar 2012

Strompreis, Öl-Export, Atomausstieg

Windindustrie: Ob Schnee, Eis oder Blitzschlag – die Windindustrie ist einer Vielzahl von Umwelteinflüssen ausgesetzt. Die Hersteller nutzen verschiedene Methoden um mögliche Schäden zu sichten. Einige führen alle zwei Jahre die vorgeschriebenen Kontrollen durch, andere überwachen den Zustand der Rotorblätter online. Die Online-Kontrolle empfiehlt sich um frühzeitige Schäden zu entdecken und die Sicherheit der Anlage rechtzeitig zu überprüfen. vdi-nachrichten.com

 

Strompreis: Im März und April wollen 178 Stromanbieter ihre Tarife im Schnitt um 3,25 Prozent erhöhen. Einzelne Versorger haben sogar Preissteigerungen von bis zu 10 Prozent angekündigt. Schuld seien die politischen Zusatzkosten, welche die Energieversorger tragen müssen. Für zehn Millionen Menschen bundesweit bedeutet das Mehrkosten zwischen 33 – 95 EUR im Jahr. Verbraucher können den hohen Zusatzkosten eventuell durch einen Stromanbieter-Wechsel entgehen. welt.de, spiegel.de

 

Grüne Schifffahrt: Der Umweltausschuss des Europäischen Parlaments fordert einen geringeren Schwefelanteil im Schiffsdiesel. Ab 2015 soll der Schwefelanteil in den EU-Gewässern nur noch 0,5 Prozent betragen. Aktuell liegt dieser weltweit bei 3,5 Prozent. zeit.de

 

Japans Atomausstieg: Schritt für Schritt werden still und heimlich die Atomreaktoren in Japan vom Netz genommen. Bis April 2012 sollen auch die beiden letzten Reaktoren den Betrieb einstellen. Die anhaltenden Bürgerproteste lassen vermuten, dass es sich nicht nur um einen vorübergehenden Ausstieg handelt. Im Gegensatz zu Deutschland hat Japan den Atomausstieg offiziell nie verkündet. ftd.de

 

Öl-Export: Nach dem Lieferstopp iranischer Erdöl-Exporte nach Europa spitzt sich der Konflikt zu. Rostam Kassemi, der iranische Ölminister, teilte mit, dass der Export an feindliche europäische Staaten gestoppt werde. Betroffen sind davon Großbritannien und Frankreich. Weder das britische noch das französische Außenministerium wollen dazu eine Stellungnahme abgeben. Außenminister Westerwelle warnt vor einer Eskalation. welt.de

 

Ölpreis: Der Ölpreis hat seit der letzten Januarwoche um knapp 10 Prozent zugelegt. Grund dafür ist die Spannung zwischen dem Westen und dem Iran. Viele fürchten sich auch vor einem Krieg am Persischen Golf. Nach unbestätigten Berichten plant Israel einen Angriff auf den Iran, da Teheran den Bau einer Atombombe anstreben soll. handelsblatt.com, welt.de

 

 

21. Februar 2012

Literaturtipp

Stressfrei in 10 Minuten

Ruhepausen und Energie-Kicks. 12 Übungsreihen für Ihr Wohlbefinden!

 

Die Grenzen zwischen Arbeit und Privatleben vermischen sich häufig. Konzentrationsprobleme, Erschöpfungszustände, Kopfschmerzen und Reizbarkeit sind nur einige Symptome, die von innerer und äußerer Anspannung zeugen. Viele Menschen haben täglich mit Stress, Hektik und Lärm zu kämpfen. Dauerstress und Schlaflosigkeit beeinflussen dabei nicht nur das Privat-, sondern auch das Arbeitsleben. Man meint, der Alltag lässt oft keine Zeit zum Durchatmen zu. Bestseller-Autorin Heike Höfler, dreifache Mutter, zeigt wie Sie fast immer und überall Entspannungspausen einlegen können. Lesen Sie mehr…

 

8. Februar 2012

Erdgas, Solar Millennium, Klimaschutzabgabe

Klimaschutzabgabe: Die chinesische Regierung untersagt ihren Airlines sich am europäischen Emmisionshandel zu beteiligen. Die betroffenen Fluggesellschaften müssen jetzt mit Strafzahlungen oder sogar Flug- bzw. Landeverboten an europäischen Flughäfen rechnen. spiegel.de

 

Erdgas-Engpässe: Mitte der Woche könnte es in Italien zu ersten Engpässen bei der Erdgasversorgung kommen. Grund hierfür sind die gedrosselten Gaslieferungen des russischen Energieunternehmens Gazprom. handelsblatt.com

 

Solar Millennium: Das sauerländische Unternehmen Solarhybrid hat die US-Projekte des Erlanger Solarkraftwerk-Entwicklers Solar Millennium übernommen. Solar Millennium hatte im vergangenen Dezember Insolvenz anmelden müssen. ftd.de

 

Abschalt-Prämie: Die neuesten Pläne der Bundesregierung, großen Firmen, die in angespannten Netzsituationen den Strom abstellen, eine üppige Entschädigung zu zahlen, stößt auf Kritik. Befürchtet wird eine deutliche Erhöhung der Strompreise. welt.de

 

Glencore: Der weltgrößte Rohstoffhändler Glencore übernimmt den Bergbaukonzern Xstrata. Der neue Branchenriese fusioniert  ab sofort unter dem Namen Glencore Xstrata International. handelsblatt.com

 

 

31. Januar 2012

Inoxum, Siemens, Energiewende

Inoxum: Die Übernahme der Edelstahlsparte ThyssenKrupps durch den finnischen Konkurrenten Outokumpu stößt auf Widerstand bei der Gewerkschaft. Kritikpunkte sind vor allem fehlende Stellen- und Standortgarantien seitens Outokumpu. handelsblatt.com

 

Siemens: Der Technologiekonzern schafft im Bereich der Windkraftanlagen den Markteintritt in Afrika. Insgesamt 44 Anlagen für zwei Windparks in Marokko sollen bis 2013 an den Auftraggeber Nareva geliefert werden. handelsblatt.com

 

Rohstoffsicherung: Um den befürchteten Engpässen bei der Rohstoffversorgung in den kommenden Jahren entgegenzuwirken haben sich rund ein Dutzend Firmen zusammengetan um eine „Allianz zur Rohstoffsicherung“ zu gründen. Mitglieder des Bündnisses sind u.a. die Konzerne BASF, ThyssenKrupp und Evonik. spiegel.de

 

Energiewende: Laut einer Einschätzung des SGL-Carbon-Vorstandsvorsitzenden Robert Koehler könnten schon bald energieintensive Branchen aus Deutschland abwandern. Den Grund sieht er in den steigenden Strompreisen infolge der Energiewende. handelsblatt.com

 

27. Januar 2012

Gazprom, Tepco, Emmisionshandel

Gazprom: Der größte russische Energiekonzern verfolgt weiterhin seine Pläne in den deutschen Strommarkt einzusteigen und in Kraftwerke zu investieren. Kritiker befürchten, dass sich Gazprom nicht an die geltenden Marktregeln halten könnte.
spiegel.de
, ftd.de

 

Tepco: Der Kraftwerk-Betreiber Tepco steht offenbar kurz vor der Verstaatlichung. Durch die hohen Entschädigungsforderungen nach der Katastrophe im japanischen Atomkraftwerk Fukushima geriet das Unternehmen in finanzielle Schwierigkeiten. Der japanische Staat soll für rund 10 Mrd. EUR die Mehrheit der Anteile übernehmen. sueddeutsche.de, handelsblatt.com

 

Energiewende: Laut RWE-Chef Großmann könnte die Energiewende den deutschen Stromverbraucher ingesamt bis zu 300 Mrd. EUR kosten. Professor Erik Gawel kommentiert die Förderungen im Rahmen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG). zeit.de

 

Emmisionshandel: Seit Anfang des Jahres müssen auch nicht-europäische Fluglinien, die innerhalb eines EU-Staates starten oder landen, entsprechende Emmisionszertifikate besitzen. Indien erwägt nun als Gegenmaßnahme europäische Fluglinien mit zusätzlichen Steuern oder gar mit Landeverboten zu belegen. ftd.de

 

24. Januar 2012

Energiewende, ThyssenKrupp, Inoxum

Energieeffizienz: Der dänische Energieminister Martin Lidegaard spricht im Interview mit zeit.de über das Thema Energieeffizienz. Dänemark hat bis zum Sommer den Vorsitz im Rat der Europäischen Union inne. zeit.de

 

ThyssenKrupp: Vor gut einem Jahr hat Heinrich Hiesinger die Position an der Spitze des Industriekonzerns übernommen. Sein Ziel ThyssenKrupp in einen modernen Technologiekonzern umzubauen hat er noch nicht erreicht. Das Handelsblatt blickt zurück auf das vergangene Jahr. handelsblatt.com

 

Energiewende: Im Zuge des Ausbaus erneuerbarer Energien und des schrittweisen Abschaltens der deutschen Kernkraftwerke erfährt das Stromnetz eine enorme Belastung. Neue Leitungen können nicht schnell genug errichtet werden um mögliche Engpässe im Stromnetz zu vermeiden. handelsblatt.com

 

Stromspeicher: Essentiell für die Energiewende ist vor allen Dingen die Entwicklung von Stromspeichern. Durch die unterschiedliche Menge an erzeugtem Strom ist es unabdingbar diesen bei Überschussproduktion zwischenspeichern zu können. Das gemeinsame Projekt des Energieversorgers RWE und General Electric (GE) verzögert sich jedoch. zeit.de

 

Inoxum: Die Edelstahlsparte ThyssenKrupps steht vor einem Verkauf an den finnischen Konkurrenten Outokumpu. Bei einem möglichen Zusammenschluss könnte ein neuer Weltmarktführer im Edelstahlgeschäft entstehen. ftd.de

 

20. Januar 2012

Emmisionshandel, E.on, EnBW

Emmisionshandel: Der Preis für ein CO2-Verschmutzungszertifikat ist auf dem tiefsten Stand seit 2008. An der Leipziger Strombörse ist der Preis innerhalb eines halben Jahres von 18 EUR auf 6 EUR gefallen. Grund hierfür sei die zu hohe Anzahl an Emissionszertifikaten auf dem Markt. Gewinner ist dabei die Industrie. zeit.de

 

E.on Ferngasnetz: Das größte Ferngasnetz Deutschlands der E.on Tochter Open Grid steht zum Verkauf und neben dem deutschen Versicherungsunternehmen Allianz steigt nun auch das französische Energieunternehmen GDF Suez in das Wettbieten mit ein. spiegel.de

 

ThyssenKrupp erwägt Brasilien-Rückzug: Der brasilianische Konzern Vale wird als möglicher Käufer für die neuen Stahlwerke ThyssenKrupps in Brasilien gehandelt. Die Nachricht über den Rückzug, der möglicherweise noch dieses Jahr erfolgen könne, sorgte auch für einen Kursgewinn auf dem Aktienmarkt. handelsblatt.com

 

EnBW setzt auf erneuerbare Energien: Vorstandsvorsitzender Hans-Peter Villis kündigte an, dass der deutsche Energiekonzern zwischen 8 und 10 Milliarden Euro in die Energiewende investieren will. Bis zum Jahr 2020 soll sich die Leistung im Bereich erneuerbarer Energien von 3000 auf etwa 6000 Megawatt verdoppeln. handelsblatt.com

 

Übersicht Offshore-Parks: 2011 wurden innerhalb der EU acht neue Offshore-Windparks installiert. Die Leistung der 235 neuen Windrädern entspricht in etwa der eines Atomkraftwerkes. Nur rund 13 Prozent der Anlagen wurden in Deutschland errichtet, der Großteil der Anlagen wurde in britischen Gewässern gebaut. Eine geographische Übersicht der Offshore-Parks gibt die FTD. ftd.de

 

Handelsblatt-Energietagung: RWE-Chef Jürgen Großmann fordert einen Europäischen Ansatz im Bereich der erneuerbaren Energien. Trotz seines Votums pro Kernenergie im vergangenen Jahr sieht er für die Energiewende keine Probleme seitens RWE zukommen. handelsblatt.com

 

Energieversorgung: Laut einer aktuellen Umfrage des Industrie- und Handelskammertages hat fast jeder fünfte Industriebetrieb in Deutschland bereits Produktionskapazitäten ins Ausland verlagert oder plant dies. Grund dafür sind zum einen die günstigere Versorgung mit Rohstoffen und Energie und zum anderen die Angst vor Stromausfällen und Spannungsschwankungen seit der Abschaltung von acht Atomkraftwerken im Jahr 2011. ftd.de

 

 

17. Januar 2012

Ölstaat, Braunkohle, Atomsteuer

Ölstaat: Großbritannien ist nach Norwegen die zweitgrößte Erdölfördernation in Europa. Der größte Teil des Öls wird vor Schottland aus dem Meer geholt. In Zukunft will die schottische Regierung das Ölgeld selber kassieren und überlegt im Jahr 2014 per Volksentscheid über die Abspaltung des Landes von dem Vereinigten Königreich zu entscheiden. faz.net

 

Braunkohle: 2011 hat die deutsche Braunkohle-Industrie mehr Kohle gefördert als im Vorjahr. Auch die Stromerzeugung der Braunkohlekraftwerke stieg an. handelsblatt.com

 

Atomsteuer: Die Kernkraftwerksbetreiber E.on und RWE kämpfen weiter gegen die Atomsteuer. In Hamburg und München hatten im Herbst 2011 die Finanzgerichte erhebliche Zweifel geäußert, ob die von der Bundesregierung eingeführte Steuer rechtens sei. handelsblatt.com, welt.de

 

Subventionskosten: Das Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung warnt davor, dass die Stromkunden in den nächsten Jahren mit real etwa 18 Milliarden Euro, durch die im vergangenen Jahr neuinstallierten Photovoltaikanlagen, belastet werden. spiegel.de

 

Bayern profitiert von Ökostrom-Förderung: Aus dem aktuellen Bericht des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft geht hervor, dass vor allem das Bundesland Bayern vom Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) profitiert. Der große Verlierer dagegen ist Nordrhein-Westfalen. zeit.de

 

Bundeskartellamt entscheidet pro Gazprom: Das Bundeskartellamt genehmigt die Minderheitsbeteiligung von Gazprom an Verbundnetz Gas (VNG). VNG ist der größte ostdeutsche Gaskonzern. handelsblatt.com

 

Potenzielle Käufer für Solar Millennium: Der im Dezember Insolvenz gegangene Energiekonzern Solar Millennium hat das Interesse möglicher Investoren geweckt. Laut FTD ist der Essener Industriekonzern Ferrostaal im Gespräch. spiegel.de