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13. Januar 2012

Biosprit, E.on, Atomkraft, Windenergie

Biotreibstoff:  Lufthansa testet Biosprit über dem Atlantik. Der Treibstoff soll aus Kerosin auf Rohölbasis, Leindotteröl, Öl aus der Jatropha-Pflanze und aus Fetten aus finnischen Schlachtabfällen bestehen. Dies ist umweltschonender als Kerosin jedoch dreimal so teuer. zeit.de

 

E.on: Der größte deutsche Energiekonzern investiert in Brasilien. Mit dem Aufbau soll das schwächelnde Energiegeschäft des Konzerns wieder angekurbelt werden. Konzernchef Teyssen spricht von einem Meilenstein. Während hingegen die Mitarbeiter in München um ihren Arbeitsplätz bangen. Der Konzern hat zum 30. Juni 2012 eine Massenentlassung angekündigt. welt.de welt.de

 

Atomkraft: Die Niederlande planen derzeit den Bau eines neuen Kernkraftwerks in der Region Zeeland. Die Rot-Grüne NRW-Landesregierung lehnt den Bau des Nachbarlandes ab und macht von ihrer Möglichkeit Gebrauch, ihre Einwände in einer Umweltverträglichkeitsprüfung vorzubringen. handelsblatt.com

 

Conergy: Der Solarkonzern ist bei seiner Suche nach einem externen Vorstandsvorsitzeden gescheitert und greift auf eigenes Personal zurück. Ab sofort, wird Aufsichtsratschef Philip Comberg den Posten für ein Jahr übernehmen. handelsblatt.com

 

Nachfrage gesunken: Der VDMA berichtet, dass die Nachfrage nach deutschen Maschinen das erste Mal seit 22 Monaten rückläufig ist. handelsblatt.com

 

Windenergie: Frankreich plant in den kommenden Jahren einen enormen Ausbau der Windenergie. Das Land setzt mit der Investition in erneuerbare Energien ein Zeichen gegen die Atomkraft. spiegel.de

 

Energiewende: 2011 wurde in Deutschland mehr Strom aus Wind, Wasser und Sonne erzeugt als in Atomkraftwerken. Mit einem Anteil von 20 Prozent ist Ökostrom damit die zweitwichtigste Quelle bei der Stromerzeugung. spiegel.de

 

9. Januar 2012

Ölpreis, Solarstrom, Atomprogramm

Benzinpreiserhöhung: Millionen Nigerianer protestieren gegen die erhöhten Benzinpreise. Ein landesweiter Streik sorgt nicht nur bei den Angestellten der Ölindustrie, sondern auch bei den Mitarbeitern zahlreicher anderer Branchen für Stillstand im Arbeitsbetrieb. faz.net

 

Ölpreis: Die Angst vor der Euro-Schuldenkrise zeigt deutliche Auswirkungen auf die Anleger am Terminmarkt für Rohöl. handelsblatt.com

 

Solarstrom boomt: Die Bundesnetzagentur hat bekanntgegeben, dass trotz Kürzungen der staatlichen Förderungen, im Jahr 2011 so viele Solaranlagen ans Netz gingen wie nie zuvor. zeit.de, handelsblatt.com

 

Irans Atomprogramm: Ajatollah Ali Chamenei, der oberste Religionsführer des Irans verkündete, dass auch schärfere Sanktionen des Westens das Atomprogramm des Irans nicht stoppen werden. handelsblatt.com

 

BP – Ölpest: Anderthalb Jahre nach der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko kämpft der Energiekonzern BP noch immer mit den finanziellen Folgen der Ölpest. Neuen Schätzungen zufolge ist das britische Unternehmen mit mehr als 600 Zivilklagen konfrontiert. sueddeutsche.de

 

Südamerikas Ölmarkt: Der Kampf um Energie und Rohstoffe in Südamerika wird immer härter, denn die Staaten nutzen derzeit erfindungsreich alle Mittel, um ihren Einfluss auf ihre nationalen Vorkommen auszuweiten. handelsblatt.com

28. Dezember 2011

Rohstoffpartnerschaft, E.on, Strompreise

EU-Emissionshandel: Die Volksrepublik China hat nach dem Urteil zum Emissionshandel Widerstand gegen die EU angekündigt. Auch die USA lehnen es klar ab und drohen mit Konsequenzen. Dass trotzdem alle Airlines brav die Anforderungen erfüllen, freut Jochen Flasbarth den Chef des Bundesumweltamts. zeit.de, ftd.de

 

Rohstoffpartnerschaft: Nach den gescheiterten Verhandlungen mit dem russischen Staatskonzern Gazprom kann RWE doch noch eine kleinere Kooperation verkünden: Der Versorger wird zukünftig mit dem südkoreanischen Energieversorger Korea Electric Power zusammenarbeiten. welt.de handelsblatt.com

 

Strompreise: Bis 2020 sollen die Strompreise in Deutschland um rund 20 Prozent steigen, schätzt die Deutsche Energieagentur Dena. welt.de, handelsblatt.com, focus.de, spiegel.de

 

E.on: Niederlage für Deutschlands größten Energiekonzern. Im Rennen um den Einstieg beim portugiesischen Stromriesen EDP unterliegt E.on dem Rivalen aus China. welt.de

 

South Stream: Die Türkei hat den Bau der russischen Gaspipeline South Stream durch das Schwarze Meer genehmigt. ftd.de

23. Dezember 2011

Solar Millenium, Bosch, Fukushima

Solar Millenium: Der Photovoltaik-Kraftwerksentwickler ist pleite und meldet beim Amtsgericht in Fürth Insolvenz an. Als Grund nannte das Unternehmen, dass Großprojekte in den USA stocken und die öffentliche Finanzierung für ein Kraftwerk in Spanien gescheitert ist.  ftd.dehandelsblatt.com, spiegel.de, sueddeutsche.de, ftd.de

 

Bosch: Das Familienunternehmen Conergy kauf dem Solarunternehmen Conergy dessen Tochterfirma für Wechselrichter ab. Damit baut sein Solargeschäft weiter aus. ftd.de, handelsblatt.com

 

Fukushima: Es wird 40 Jahre dauern bis das havarierte Atomkraftwerk sicher abgeschaltet  wird. Derweil möchte die japanische Regierung den Betreiber Tepco verstaatlichen. faz.net, handelsblatt.com

 

Ökostrom: Nach der Katastrophe von Fukushima war die Bereitschaft des deutschen Verbrauchers groß zu Ökostrom zu wechseln. Doch nachdem der Preis für Strom gestiegen ist, hat die Wechsellust abgenommen. welt.de

 

Eine Überblickskarte zeigt, welche europäischen Unternehmen am meisten Kohlendioxid in die Atmosphäre pusten. ftd.de

 

EU-Emissionshandel: Nach einem Urteil der Europäischen Gerichthofs müssen die Airlines ab dem 01. Januar 2012 Zertifikate für den Ausstoß des Treibhausgases Kohlenstoffdioxid kaufen, den sie durch Starts und Landungen in Europa verursachen. zeit.de Die US-Luftfahrtvereinigung möchte gegen das Urteil juristisch vorgehen. handelsblatt.com, handelsblatt.com, spiegel.de

 

Stadtwerke: Deutschlands Stadtwerke sagen Eon, RWE und Co den Kampf an. Mit Milliardeninvestitionen wollen die kommunalen Versorger ihren Anteil an der Stromproduktion verdoppeln. spiegel.de, welt.de

 

Stromengpässe: Die Stromnetzbetreiber haben die Sorge, dass es in Frankfurt und in Hamburg während des Winters zu Versorgungsengpässen kommen könnte. zeit.de

16. Dezember 2011

Solon, Areva, Eon

Solon: Der Berliner Solarmodulproduzent hat Insolvenz angemeldet. Im laufenden Jahr hat Solon einen Verlust von 400 Millionen Euro erlitten. Das Unternehmen ist damit die erste prominente Pleite in der deutschen Solarlandschaft, die durch die Konkurrenz aus China verursacht wurde. blog.zeit.de/gruenegeschaefte, handelsblatt.com. EU-Energiekommissar Günther Oettinger sieht ein Ende beim Wachstum der deutschen Solarindustrie. Subventionen lehnt er ab. welt.de

 

Areva: Der französische AKW-Betreiber legt ein Sparprogramm auf, in Deutschland könnten bis zu1500 Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz verlieren. Die Gewerkschaften vermuten, dass die deutsche Belegschaft mehr belastet wird als die französische. spiegel.de, handelsblatt.com

 

Strom: Die deutschen Stromversorger haben 2010 mehr Geld verdient als im Jahr zuvor. welt.de

 

Eon: Die Energiewende und der neue Kurs beim Düsseldorfer Konzern zwingen den Vorstandschef Johannes Teyssen zu einem unpopulären Führungsstil. faz.net

13. Dezember 2011

Holland, Portugal, CO2-Ausstoss

Holland: Das Nachbarland baut vornehmlich neue Kohle- und Gaskraftwerke. spiegel.de

 

CO2-Ausstoß: Wer ist für den Großteil der 839,5 Millionen-Tonnen Kohlendioxid-Emmissionen in Deutschland verantwortlich? Die Haushalte kommen an zweiter Stelle, davor steht die Energieversorgung. Eine Infografik: zeit.de. Nicht verwunderlich – in Deutschland leuchten zu Weihnachten soviel Lämpchen, dass man mit der gleichen Energie gleich 140 000 Haushalte ein Jahr lang versorgen könnte. focus.de

 

Südkorea: Die Regierung hält den Strompreis künstlich niedrig. Doch in regelmäßigen Schüben wird die Energie knapp, es gibt Ausfälle, gerade weil die Wirtschaft zurzeit kräftig wächst. Der Präsident Südkoreas hat einen Tipp für seine Bürger – dicke Handschuhe und das Thermostat herunterdrehen. ftd.de

 

Energiewende: Deutschland hält sich für einen Vorreiter im Klimaschutz. Doch diese Rolle ist teuer erkauft, wie der Vorstandsvorsitzender der RWE AG, Jürgen Großmann, meint. ftd.de

 

Strompreise: Der EU-Energiekommissar Günther Oettinger erwartet, dass die Energiewende bis 2030 steigende Strompreise verursachen wird. ftd.de

 

Sinopec: Der chinesische Energieriese möchte den Gasversorger Gas Holdings aufkaufen. Damit steigt Sinopec in das Gasgeschäft ein. handelsblatt.com

 

EON: Das Düsseldorfer Unternehmen baut Stellen ab und muss Milliarden abschreiben. Trotzdem möchte der Energiekonzern in Portugal den Versorger EdP für zwei Milliarden Euro kaufen. Unterstützt wird das Vorhaben durch die Bundeskanzlerin Angela Merkel. ftd.de, spiegel.de, ftd.de, welt.de, handelsblatt.com

9. Dezember 2011

Kohlekraftwerke, Klimafonds, EnBW

Kohlekraftwerke: Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler wirbt für den Neubau von konventionellen Kraftwerken. Nicht überall stößt er mit seinem Vorhaben auf Enthusiasmus. zeit.de

 

Klimafonds: Deutschland wirbt als Standort für den Grünen Klimafonds. Dieser war auf der vorherigen Klimakonferenz in Kopenhagen beschlossen worden und soll die Entwicklungsländer im Kampf gegen die Folgen des Klimawandels unterstützen. zeit.de

 

Stromnetze: Die Stromnetze arbeiten an der Grenze der Belastbarkeit. Die Nord-Süd-Leitungen sind schon jetzt voll ausgelastet. Wie Netzbetreiber den Zusammenbruch der Netze verhindern. welt.de

 

Daimler: Der Stuttgarter Autobauer verkauft die Mehrheit seines konzerneigenen Enwicklungsdienstleister MBtech an das französisches Unternehmen Akka.  ftd.de

 

Elektroindustrie: Die deutsche Industrie hat sich im Oktober erholt. Doch die Elektronikbranche registriert sechs Prozent weniger Aufträge als im Vorjahr. handelsblatt.com

 

Vattenfall: Der schwedische Energiekonzern wollte an der unterirdischen Speicherung von Kohlendioxid forschen. Dafür erhielt Vattenfall von der EU-Kommission 45 Millionen Euro an Fördermitteln. Dieses Geld verlangt die EU nun zurück. spiegel.dewelt.de, welt.de (2)

 

EnBW: Vorstandschef Hans-Peter Villis steht nach Auslaufen seines Vertrages Ende September 2012 dem Energiekonzern nicht mehr zur Verfügung. Die Suche nach einem geeigneten Nachfolger dürfte nicht einfach sein.  zeit.de, zeit.de (2)

 

Windenergie: Der Bau von Offshore-Anlagen funktioniert nur, wenn Schiffe das Material raus aufs Meer transportieren. Hochtief lässt ein eigenes Schiff anfertigen. Doch das ist schwieriger als geplant. welt.de

6. Dezember 2011

Solarbranche, RWE, Vattenfall

Solarbranche: Die chinesische Regierung hat eine Untersuchung eingeleitet, um herauszufinden, wie der amerikanische Staat die heimische Erneuerbaren-Energien-Branche subventioniert.  blog.zeit.de/gruenegeschaefte

 

RWE: Der Essener Energiekonzern soll bis zu 8.000 der weltweit 72.000 Stellen abbauen. zeit.de, welt.de

 

Vattenfall: Der schwedische Energiekonzern zieht seine Pläne für das Klimaschutzprojekt zu Lagerung von CO2-Lagerung in Deutschland zurück. welt.de

 

Erneuerbare Energien: Die Zahl der Beschäftigten im Bereich der regenerativen Energien wird in den kommenden Jahren in Baden-Württemberg in die Höhe gehen. Der Grund: der grün-rote Regierungswechsel. vdi-nachrichten.de

2. Dezember 2011

Bahn, Erdgas, Energieeffizienz

Bahn: In zwanzig Jahren könnte die Deutsche Bahn ganz ohne Strom aus Kohle- oder Atomkraft auskommen. Behauptet eine Studie, die Greenpeace in Auftrag gegeben hat. Die Bahn hält dagegen. blog.zeit.de/gruenegeschaefte, welt.de

 

Stromproduktion: Die Bundesregierung plant private Blockheizkraftwerke wieder zu bezuschussen. focus.de

 

Erdgas: Zwei Kraftwerke des norwegischen Stromkonzerns Statkraft in Niedersachsen stehen seit der Energiewende auf der Kippe. ftd.de

 

Energieeffizienz: Die Russen liefern Erdgas nach Deutschland – und deutsche Unternehmen erhoffen sich gute Geschäfte in Russland – mit energieeffizienten Produkten. wiwo.de

 

Stromtrassen: Ökostrom aus Windenergie fließt über Polen und Tschechien nach Süddeutschland. Das ist ein Problem für das Stromnetz der polnischen Nachbarn. zeit.de

 

Solarindustrie: Die Förderung der Photovoltaik hat die Solarbranche in Deutschland groß gemacht, gleichzeitig ist sie auch Opfer dieser finanziellen Hilfe geworden. faz.net

 

Energiespartipps: Wie man im Winter trotz hoher Heizkosten Geld sparen kann. spiegel.de

30. November 2011

Klimaschutzmanagerinnen ausgebildet

Klimaschutz stellt hohe Anforderungen an Städte und Gemeinden in NRW: Dezentrale Energieversorgung, Gebäudesanierung oder emissionsarme Mobilitätskonzepte sind ohne kommunale Beteiligung nicht denkbar. Auch das unlängst auf den Weg gebrachte nordrhein-westfälische Klimaschutzgesetz sieht die Kommunen als zentrale Akteure, wenn bis 2020 eine CO2-Reduktion von 25 Prozent erreicht werden soll.

 

Um die Kompetenz auf lokaler Ebene zu stärken, hat das Bildungszentrum für die Entsorgungs- und Wasserwirtschaft gGmbH (BEW in Kooperation mit der EnergieAgentur.NRW und dem Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW die ersten 20 „KlimaschutzmanagerInnen in Kommunen“ vom 15. bis 16.11.2011 in Essen fortgebildet. Einen Schwerpunkt der Fortbildung stellte der Austausch zwischen den TeilnehmerInnen dar. So konnten die angehenden KlimaschutzmanagerInnen aus den Erfahrungen lernen, die andere Kommunen, darunter Gelsenkirchen, Münster, Saerbeck und der Kreis Steinfurt  mit ihren Klimaschutzkonzepten gemacht haben. Außerdem stellten VertreterInnen aus bestehenden Netzwerken ihre klimapolitischen Ziele vor.

 

Innerhalb von zwei intensiven Trainingstagen haben sich die Teilnehmenden die wichtigsten Kenntnisse erarbeitet, um praktikable Klimaschutzkonzepte für ihre Kommunen erstellen zu können.

 

„Mit dem Ergebnis der Fortbildung sind wir sehr zufrieden. Die Rückmeldungen der TeilnehmerInnen und die lange Warteliste für zukünftige Seminare haben uns gezeigt, dass unser Angebot den Bedarf im Bereich Fort- und Weiterbildung genau trifft,“ so das Fazit von Monika Flocke von BEW gGmbH nach der ersten Veranstaltung. „Trotzdem liegen gerade in Richtung Fort- und Weiterbildung zum Thema „Klimaschutz“ noch einige Aufgaben vor uns“.

 

Eindeutiges Resümee: Klimaschutz bleibt zukünftig eine der vornehmsten Aufgaben für Kommunen. Der/die Kommunale KlimaschutzmanagerIn erarbeitet anhand schon vorhandener klimapolitischer Programme entsprechende Konzepte und setzt diese um.

 

Im Rahmen der Klimaschutzoffensive NRW hat das Ministerium für Klima, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz NRW die Fortbildung finanziell unterstützt. Fachliche Begleitung leistete die EnergieAgentur NRW und das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV).

 

(Quelle: bew.de , Pressemitteilung)