Atomenergie

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28. Oktober 2011

EnBW, Vattenfall, IBM

Netzbetreiber: Die Bundesnetzagentur legt die Rendite für die nächste Regulierungsperiode auf 9,05 Prozent fest. ftd.de

 

EnBW: Der Aufsichtsrat unterstützt die Sparstrategie des Vorstandschefs. handelsblatt.com

 

Atomstrom: Weil Deutschland aus der Atomkraft ausgestiegen ist, drohen die französischen Verbraucher während des kommenden Winters zu frieren. welt.de

 

Vattenfall: Der schwedische Energiekonzern schreibt nach dem Ausstieg wieder Gewinne. handelsblatt.com

 

ABB: Der Schweizer Konzern steigert seinen Gewinn nur um zwei Prozent. handelsblatt.com

 

Energiepreis: Heizöl und Gas treiben die Inflation auf ein Drei-Jahres-Hoch. handelsblatt.com, ftd.de

 

Haftung: Die Haftung von Bohrinsel-Betreibern soll einem EU-Gesetzentwurf zufolge auf 370 Kilometer ausgeweitet werden. Derweil bohrt BP im Golf von Mexiko wieder nach Erdöl. handelsblatt.com, handelsblatt.com

 

Energiepreis: Die Energiewende wird so oder so teuer – ein Grund, beim Klimaschutz einen Gang zuzulegen. zeit.de

 

Solarenergie: Die Regierung reduziert die Förderung von heimischen Photovoltaik-Modulen um 15 Prozent. sueddeutsche.de

 

Energieeffizienz: Eine Steigerung des Sanierungstempos für die Einsparung von Energie ist nicht absehbar, weil der politische Wille dazu fehlt. wiwo.de

 

Windenergie: Ausfahrbare Windflügel erhöhen die Windausbeute. blog.zeit.de

 

Shell: Der Gewinn von Ölkonzern verdoppelt sich auf fast sieben Milliarden Dollar. spiegel.de

 

Auto: Nicht jeder kann ein Wagen haben. Dafür gibt es einfach kein Menschenrecht, meint Chandran Nair auf zeit.de

 

Wind im Tank: In Brandenburg steht das weltweit erste Hybridkraftwerk, das aus Windenergie Wasserstoff herstellt. ftd.de

 

RWE: Die Deutsche Bank soll den Verkauf der RWE-Tochter Dea prüfen. 7,2 Milliarden Euro möchte RWE damit erzielen. wiwo.de

 

Wechsel an der IBM-Spitze: Die Verkäuferin Virginia Rometty übernimmt den Chefposten beim amerikanischen IT-Konzern IBM. wiwo.de, sueddeutsche.de

13. September 2011

Frankreich, Helgoland, Finnland

Akw-Zwischenfall in Frankreich: Ein Mensch ist bei einem Brand im südfranzösischen Atomkraftwerk Marcoule ums Leben gekommen. Außerhalb der Anlage ist keine Freisetzung von Radioaktivität gemessen worden. handelsblatt.com

 

Helgoland: Von der Nordseeinsel sollen zukünftig drei Offshore-Windparks betrieben werden. handelsblatt.com

 

Nordex: Der Windturbinenbauer plant, seine Geschäfte in Polen und Rumänien auszubauen. Handelsblatt, Seite 26

 

Google: Der Internetkonzern baut ein altes Werk vom Papierhersteller Stora in Finnland zu einer Server-Farm um. Weil es dort kalt ist, sollen so die Kosten für die Kühlung gesenkt werden. Handelsblatt, Seite 31

 

Energiewende: Der Vorstandsmitglied der Allianz SE, Paul Achleitner, fordert, dass die Investitionshürden bei der Finanzierung der Energiewende abgeschafft werden. Handelsblatt Seite 56

 

Vattenfall: Der Chef des schwedischen Energiekonzerns spricht von einer Investition von 150 bis 200 Millionen Euro, die für die Energiewende in den kommenden Jahren notwendig sei. handelsblatt.com , focus.de

 

Strommarkt: Nur an wenigen Tagen lohnt es sich für Betreiber von Gaskraftwerken ihre Anlagen laufen zu lassen – die erneuerbaren Energien senken zunehmend den Preis für Strom und damit die Anreize, Gaskraftwerke zu betreiben. ftd.de

23. August 2011

Siemens, Kaltreserve, Solar Millenium

Siemens: Der Atomausstieg beschert die deutsche Industrie mit neuen Aufträgen. Siemens ist einer der Auftragnehmer – der Konzern setzt jetzt schon mehr Geld mit Windanlagen als mit Waschmaschinen um. stern.de

 

Kaltreserve: Die Grünen sind dagegen, das abgeschaltete Atomkraftwerk Bibis B als “Kaltreserve” zu halten. Die Bundesnetzagentur prüft derzeit, ob eines der abgeschalteten Atomkraftwerke als Winter-Reserve betriebsbereit gehalten werden soll. handelsblatt.com

 

Solar Millenium: Erst meldete das Unternehmen aus Erlangen, dass es ein wichtiges Großprojekt in den USA neu planen werde. Dann musste Solar Millenium ein dickes Minus bei den Halbjahreszahlen bekannt geben. Das Solar Unternehmen kommt nicht zur Ruhe. wiwo.de

 

18. Juli 2011

Japanischer Unternehmer plant Bau von Solarkraftwerken

Der reichste Mann Japans, Masayoshi Son, zieht praktische Konsequenzen aus den Überlegungen, langfristig die Atomenergie zu überwinden. Der Gründer von Softbank, dem japanischen Vodafone, plant zehn Solarkraftwerke zu bauen, wie der Blog Grüne Geschäfte berichtet. Die Leistung wird mindestens 20 Megawatt betragen. Dies ereignet sich zum gleichen Zeitpunkt, in dem wahrscheinlich ein weiterer Atomreaktor vom Netz genommen wird. Der Betreiber nennt als Grund einen Druckverlust in einem Borsäurebehälter, berichtet ZEIT Online. Es sei bisher keine Radioaktivität ausgetreten. Die Entscheidung dürfte die Energieknappheit in Japan verschärfen, denn seit der Tsunami-Katastrophe sind nur 18 von 54 Reaktoren am Netz. Die Behörden rufen die Bevölkerung und die Unternehmen daher auf, den Stromverbrauch zu reduzieren.

 

Der deutsche Atomausstieg hat dazu geführt, dass zwei große Energiekonzerne bereits Klage dagegen erhoben haben. RWE und Eon ziehen namentlich gegen die Brennelementsteuer juristisch zu Felde. Nun bekommen sie Verstärkung: der baden-württembergische Versorger EnBW wird auch gegen die Brennelementsteuer klagen.

 

Weitere Nachrichten aus der Energiebranche:

Der australische Gasförderkonzern Santos kauf den Konkurrenten Eastern Star, Handelsblatt

 

 

13. Juli 2011

Atomausstieg bald auch auf französisch?

Deutschland war bis vor kurzem das einzige Land, das aus der Atomkraft aussteigen wollte. Nach der Atomkatastrophe in Fukushima scheinen nun einige der Befürworter leise darüber nachzudenken, Deutschland es gleich zu tun. So berichtet der ZEIT-Blog „Grüne Geschäft“ über die ersten Überlegungen in Frankfreich, langfristig aus der Kernenergie auszusteigen. Auch in Japan fordert der Regierungschef: „Wir müssen eine Gesellschaft entwickeln, die auf Atomenergie verzichtet” (Süddeutsche Zeitung). Auch bei der Financial Times Deutschland.

 

In Deutschland wird der Atomausstieg dazu führen, dass aus dem Ausland billigerer Strom importiert wird. Es sei denn, der Strom aus Kohlekraftwerken wird teurer, wie Spiegel Online analysiert. Nur so könnten die emissionsarmen Gas- und Dampfkraftwerke bereits jetzt mit den herkömmlichen Energiequellen konkurrieren – und so den Übergang zu einem neuen Ökozeitalter vorantreiben.