E.on

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6. Juni 2012

Netzausbau, E.on, Conergy

Ausbaupläne: 3.800 Kilometer neue Stromautobahnen sollen innerhalb der nächsten zehn Jahre entstehen, um den Atomausstieg bis 2022 zu realisieren. So lautet der Plan der vier beteiligten Netzbetreiber 50Hertz, Amprion, Tennet und TransnetBWan. Die Kosten des Netzausbaus belaufen sich auf 20 Milliarden Euro. Wie der Plan im Detail umgesetzt werden soll, lesen Sie hier: sueddeutsche.de, ftd.de, faz.net

 

E.on: In Brandenburg möchte E.on seine erste Pilotanlage für Windstrom bauen. Diese soll zur Umwandlung von Strom aus Windenergie zu Wasserstoff dienen. Auf diese Weise will der Energiekonzern die Speichermöglichkeit für Windenergie testen. Es ist ein möglicher Lösungsansatz der problembehafteten Energiewende. ftd.de

 

Conergy: Der deutsche Solarkonzern Conergy baut den größten Solarpark in Pakistan. Gemeinsam mit Projektentwickler Ensunt wird das Hamburger Unternehmen Conergy 30.500 Haushalte des Landes mit Strom versorgen. Mit diesem Auftrag setzt der Solarlieferant einen Wert zwischen 136 und 152 Millionen Euro um. focus.de, handelsblatt.com

 

 

 

23. Mai 2012

E.on, Strafzölle, Parain

E.on: Der Energiekonzern E.on hat jetzt sein Erdgasnetz an Finanzinvestoren um die australische Investmentbank Macquarie verkauft. Eine stolze Summe von 3.2 Milliarden Euro brachte der Verkauf dem größten Energieunternehmen Deutschlands ein. Unter der Leitung der Macquarie-Bank sind unter anderem Investoren aus Kanada und Abu Dhabi, aber auch die deutsche Versicherung Münchener Rück und ihre Tochter Ergo beteiligt. handelsblatt.com, spiegel.de

 

Strafzölle: China ist zu dem größten Konkurrenten in der Solarbranche für Deutschland und die USA aufgrund von Dumpingpreisen geworden. Die Reaktion des US-Wirtschaftsministeriums: Einführung von hohen Strafzöllen von 31 bis zu 250 Prozent. Damit müssen chinesische Solarunternehmen jetzt bei Importen rechnen. Deutsche Solarfirmen können von der Maßnahme profitieren. sueddeutsche.de, welt.de, spiegel.de

 

Parain: Der nächste deutsche Solartechnologie-Hersteller Parain aus Niedersachsen meldete Insolvenz an. Der bekannte Geschäftsführer von Parain war Hans-Martin Rüter, Gründer und jahrelanger Chef des Solarkonzerns Conergy. Vor der Insolvenzbeantragung distanzierte sich Hans-Martin Rüter von der Geschäftsführung. ftd.de

 

9. Mai 2012

Stromnetz, First Solar, Kraftwerke, E.on

Stromnetz: Der Ausbau des deutschen Stromnetzes kommt nur schleppend voran. Von 2000 geplanten Kilometern sind erst rund 200 umgesetzt, weniger als 100 davon tatsächlich in Betrieb. Für Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur, eine besorgniserregende langsame Entwicklung. So mussten die Fahrpläne für den Bau der als vorrangig eingestuften Leitungen schon um ein bis zwei Jahre verschoben werden. Man habe zwischen Dezember 2011 und März 2012 sogar schon drei Mal auf die so genannte „Kaltreserve“ zurückgreifen müssen. Für die Kraftwerke, die vor der Aussortierung stehen im Zweifel zur Verfügung stehen sollen. focus.de, spiegel.de, faz.net

 

First Solar: Die Solarbranche kriselt. Nachdem schon Firmen wie Q-Cells und Solon in die Pleite gegangen sind, meldet nun auch der Solarmodulbauer First Solar einen Fehlbetrag im ersten Quartal von fast 450 Mio Euro. Grund dafür sei, laut First Solar, der Preisverfall für Solarmodule. ftd.de, spiegel.de

 

Kraftwerke: Die Umstellung von Atom- auf Alternativenergie steckt in der Klemme. Während die Energiepreise durch erneuerbare Energien in die Höhe schnellen, will niemand die neuen Kraftwerke bauen, die die Atommeiler ablösen sollen. Windkraft- und Photovoltaikanlagen werden von Politikern bevorzugt, doch dadurch, dass diese nur bei entsprechendem Wetter Strom liefern, werden Gas- und Kohlekraftwerke nicht nur unrentabler, sondern auch unumgänglich. ftd.de, welt.de, handelsblatt.com

 

E.on: Nach einem schwachen Jahr und Verlusten in Höhe von rund 2,2 Milliarden Euro rechnet E.on nun mit positiven Quartalszahlen. Im Vergleich zu 3,5 Milliarden Euro aus dem vergangen Jahr, sind es diesjährig 3,8 Milliarden vor allen Abzügen. Ein Unternehmenssprecher kritisierte zudem die Umsetzung der Energiewende: „Was wir brauchen, sind klare Regeln für den Offshore-Windkraftausbau und eine klare Unterstützung für Gaskraftwerke.” spiegel.de

20. Januar 2012

Emmisionshandel, E.on, EnBW

Emmisionshandel: Der Preis für ein CO2-Verschmutzungszertifikat ist auf dem tiefsten Stand seit 2008. An der Leipziger Strombörse ist der Preis innerhalb eines halben Jahres von 18 EUR auf 6 EUR gefallen. Grund hierfür sei die zu hohe Anzahl an Emissionszertifikaten auf dem Markt. Gewinner ist dabei die Industrie. zeit.de

 

E.on Ferngasnetz: Das größte Ferngasnetz Deutschlands der E.on Tochter Open Grid steht zum Verkauf und neben dem deutschen Versicherungsunternehmen Allianz steigt nun auch das französische Energieunternehmen GDF Suez in das Wettbieten mit ein. spiegel.de

 

ThyssenKrupp erwägt Brasilien-Rückzug: Der brasilianische Konzern Vale wird als möglicher Käufer für die neuen Stahlwerke ThyssenKrupps in Brasilien gehandelt. Die Nachricht über den Rückzug, der möglicherweise noch dieses Jahr erfolgen könne, sorgte auch für einen Kursgewinn auf dem Aktienmarkt. handelsblatt.com

 

EnBW setzt auf erneuerbare Energien: Vorstandsvorsitzender Hans-Peter Villis kündigte an, dass der deutsche Energiekonzern zwischen 8 und 10 Milliarden Euro in die Energiewende investieren will. Bis zum Jahr 2020 soll sich die Leistung im Bereich erneuerbarer Energien von 3000 auf etwa 6000 Megawatt verdoppeln. handelsblatt.com

 

Übersicht Offshore-Parks: 2011 wurden innerhalb der EU acht neue Offshore-Windparks installiert. Die Leistung der 235 neuen Windrädern entspricht in etwa der eines Atomkraftwerkes. Nur rund 13 Prozent der Anlagen wurden in Deutschland errichtet, der Großteil der Anlagen wurde in britischen Gewässern gebaut. Eine geographische Übersicht der Offshore-Parks gibt die FTD. ftd.de

 

Handelsblatt-Energietagung: RWE-Chef Jürgen Großmann fordert einen Europäischen Ansatz im Bereich der erneuerbaren Energien. Trotz seines Votums pro Kernenergie im vergangenen Jahr sieht er für die Energiewende keine Probleme seitens RWE zukommen. handelsblatt.com

 

Energieversorgung: Laut einer aktuellen Umfrage des Industrie- und Handelskammertages hat fast jeder fünfte Industriebetrieb in Deutschland bereits Produktionskapazitäten ins Ausland verlagert oder plant dies. Grund dafür sind zum einen die günstigere Versorgung mit Rohstoffen und Energie und zum anderen die Angst vor Stromausfällen und Spannungsschwankungen seit der Abschaltung von acht Atomkraftwerken im Jahr 2011. ftd.de

 

 

13. Januar 2012

Biosprit, E.on, Atomkraft, Windenergie

Biotreibstoff:  Lufthansa testet Biosprit über dem Atlantik. Der Treibstoff soll aus Kerosin auf Rohölbasis, Leindotteröl, Öl aus der Jatropha-Pflanze und aus Fetten aus finnischen Schlachtabfällen bestehen. Dies ist umweltschonender als Kerosin jedoch dreimal so teuer. zeit.de

 

E.on: Der größte deutsche Energiekonzern investiert in Brasilien. Mit dem Aufbau soll das schwächelnde Energiegeschäft des Konzerns wieder angekurbelt werden. Konzernchef Teyssen spricht von einem Meilenstein. Während hingegen die Mitarbeiter in München um ihren Arbeitsplätz bangen. Der Konzern hat zum 30. Juni 2012 eine Massenentlassung angekündigt. welt.de welt.de

 

Atomkraft: Die Niederlande planen derzeit den Bau eines neuen Kernkraftwerks in der Region Zeeland. Die Rot-Grüne NRW-Landesregierung lehnt den Bau des Nachbarlandes ab und macht von ihrer Möglichkeit Gebrauch, ihre Einwände in einer Umweltverträglichkeitsprüfung vorzubringen. handelsblatt.com

 

Conergy: Der Solarkonzern ist bei seiner Suche nach einem externen Vorstandsvorsitzeden gescheitert und greift auf eigenes Personal zurück. Ab sofort, wird Aufsichtsratschef Philip Comberg den Posten für ein Jahr übernehmen. handelsblatt.com

 

Nachfrage gesunken: Der VDMA berichtet, dass die Nachfrage nach deutschen Maschinen das erste Mal seit 22 Monaten rückläufig ist. handelsblatt.com

 

Windenergie: Frankreich plant in den kommenden Jahren einen enormen Ausbau der Windenergie. Das Land setzt mit der Investition in erneuerbare Energien ein Zeichen gegen die Atomkraft. spiegel.de

 

Energiewende: 2011 wurde in Deutschland mehr Strom aus Wind, Wasser und Sonne erzeugt als in Atomkraftwerken. Mit einem Anteil von 20 Prozent ist Ökostrom damit die zweitwichtigste Quelle bei der Stromerzeugung. spiegel.de

 

11. November 2011

E.on, Atomausstieg, Erderwärmung, Phoenix Solar

Verkehrte Welt: Die Bundesregierung gibt mehr CO2-Emissionszertifikate an die Industrie, als diese benötigt. fr-online.de

 

E.on mit Gewinneinbrüchen: Durch den Wegfall der Atomenergie rechnet der Energieversorger E.on mit großen Gewinneinbußen. welt.de

 

Atomausstieg: Der Bund hinkt bei der Entsorgung des Atommülls hinterher. Ftd.de

 

Energiewende: Deutschland soll die Vorreiterrolle im Bereich erneuerbare Energien übernehmen. Nur auf diese Weise lässt sich der Klimawandel bremsen. Unendlich-viel-energie.de

 

Erderwärmung: Die Internationale Energieagentur fordert rasches Handeln um der Erderwärmung entgegen zu wirken. Jedoch sieht sie wenig Chancen. Ftd.de

 

Schlichtungsstelle Energie e.V.: Das durch das Energiewirtschaftsgesetz ins Leben gerufene Projekt  “Schlichtungsstelle Energie e.V.” nahm vor kurzem seine Arbeit auf. Derenergieblog.de

 

Belo Monte Kraftwerk: Der Bau des Wasserkraftwerkes in Belo Monte wurde nach einer Prüfung für rechtmäßig erklärt. Wiwo.de

 

Ölpreis kaum verändert: Trotz Schuldenkrise und belastender Stimmung der Investoren unterlag der Preis für Öl nur geringen Schwankungen. Wiwo.de

 

Phoenix Solar: Trotz Umsatzsteigerung konnte das Solartechnikunternehmen Phoenix Solar den Preisverfall nicht ausgleichen. Wiwo.de

 

Energiebedarf steigt: Das OECD warnt: Der Ölpreis wird durch den weltweiten Energiebedarf drastisch steigen. Auch sind die gesetzten Klimaziele kaum zu verwirklichen. Welt.de

 

Solarindustrie: Während die deutsche Solarindustrie unter dem schnellen Preisverfall leidet, kann sich die günstigere Konkurrenz aus Asien freuen. Handelsblatt.de