Energiewende

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20. September 2011

RWE, EnBW, SMA

RWE: Die Kreditwürdigkeit des Esseners Energiekonzerns ist in Gefahr, es braucht dringend neues Kapital. Handelsblatt, Seite 22

 

EnBW: Ob das Energieunternehmen den Bau eines neuen Gaskraftwerkes in Düsseldorf vorantreibt ist davon abhängig, ob die Kraftanlage langfristig rentabel ist. Handelsblatt, Seite 24

 

Rosatom & Siemens: Das russische Unternehmen hat angekündigt, mit dem deutschen Partner weiterzuarbeiten, nachdem dieser die strategische Partnerschaft mit Rosatom beendet hat. Handelsblatt, Seite 29

 

SMA: Die Kunden bleiben aus und der Solarechnik-Hersteller muss seine Prognose für das laufende Jahr nach unten korrigieren. handelsblatt.com

 

Japan: 60.000 Personen protestieren in Tokio gegen die Atomkraft. handelsblatt.com

 

EU: Die EU-Mitgliedsstaaten pochen auf eine koordinierte Energiewende. ftd.de

9. September 2011

Solar Millenium, Energiepolitik, google

Energiewende: Anders als die Amerikaner sind die Europäer viel früher dezidiert in Richtung Erneuerbaren Energien geschritten. Dennoch hat die Alte Welt noch viel zu tun, meint Jeremy Rifkin im Handelslblatt, Seite 16 und 17.

 

Solar Millenium: Der ehemalige Konzernchef Utz Claasen gibt dem Handelsblatt ein Interview. Am heutigen Freitag beginnt der Prozess mit seiner ehemaligen Firma, wo er “solch ein Ausmaß an Irrationalität und Täuschung” wie noch nie zuvor erlebt habe. Handelsblatt, Seite 30.

 

Repower: Der Windanalgenbauer liefert die Turbinen für 47 neue Windanlagen in nordfriesischen Gemeinden. handelsblatt.com

 

Energiepolitik: Der EU-Energiekommissar Günther Oettinger kritisiert die deutsche Förderpolitik für Erneuerbaren Energien als zu national. faz.net

 

Energieumlage: Die Ökostrom-Branche rechnet nicht damit, dass die erhöhte Umlage für grünen Strom zu höheren Preisen für die Endverbraucher in 2012 führt. handelsblatt.com

 

google: Der Internetkonzern verbraucht genug Strom, um etwa 200 000 Haushälter zu versorgen. spiegel.de

 

15. August 2011

Schiefergas, Strom aus Österreich und bedrohte Schiffwracks in der Nordsee

Transocean: Das schweizerische Ölbohrunternehmen möchte den Konkurrenten aus Norwegen Aker Drilling kaufen – für 1,43 Milliarden Dollar. handelsblatt.com

 

Schiefergas: Es liegt in enormen Mengen unter der polnischen Erde – bis zu 500 Mal mehr, als 38 Millionen Polen jährlich verbrauchen könnten. Das so genannte unkonventionelle Erdgas beflügelt die Phantasien im Nachbarland, das in der Förderung des Schiefergases eine Chance sieht. Über 100 Probebohrungen hat die Regierung in Warschau bereits genehmigt. Doch Kritiker warnen vor verheerenden Folgen für die Umwelt. zeit.de

 

Erdgas: Der Festpreis, mit dem Gasprom sein Erdgas für lange Zeit vereinbart, hat Folgen für Eon. Der Abnehmer aus Düsseldorf muss durch der hohe Preis Riesenverluste erleiden. Eon möchte nun ein internationales Schiedsgericht anrufen. faz.net

 

 

Energieengpässe: Nach Informationen der österreichischen Tageszeitung Kurier hat die Bundesnetzagentur acht Energieversorger aus Östterreich angefragt, ob sie im Fall von Versorgungsengpässen zu Lieferungen nach Deutschland bereit wären. Von der Antwort aus dem Nachbarland hängt ab, ob in Deutschland ein derzeit abgeschalteter Altmeiler zur Kaltreserve bereitgestellt wird. welt.de, kurier.at (Hintergrund)

 

Energiewende: Hohe Kosten, eine Landschaft, die sich verändern wird, Risiken für die Umwelt – der Atomausstieg wird nicht zum Nulltarif zu haben sein, berichtet stern.de in einer Serie zur Energiewende. Zudem generiert die neue, regenerative Strombranche weit weniger Jobs als von den Verbänden und der Bundesregierung zunächst angenommen und angegeben. stern.de-Serie, handelsblatt.com (ausbleibendes Jobwunder)

 

Shell: Der Konzern hat zurzeit mit einem Öl-Leck nahe der Gannet-Alpha-Plattform, 180 Kilometer östlich der Küstenstadt Aberdeen zu kämpfen. Etwa 100 Tonnen Rohöl – das sind 750 Barrel – seien ausgelaufen, nach Schätzungen der schottischen Regionalregierung. Shell geht davon aus, dass der 31 Kilometer lange Ölteppich sich „auf natürliche Weise“ auflösen werde und keinen Strand erreichen dürfte. handelsblatt.com

 

Offshore-Windenergie: In der Nordsee sind bereits 21 Windparks genehmigt worden. Diese könnten nun historische Schiffwracks und weitere archäologische Substanz in der Tiefe beschädigen. sueddeutsche.de

 

Nachtrag zur derzeitigen Lage bei EON & CO: Die großen deutschen Energiekonzerne haben es verpasst, sich rechtzeitig an die neuen Marktbedingungen anzupassen. Einen Plan B haben EON, RWE & CO nie entwickelt, obwohl sie wussten, dass der Atomausstieg kommen würde, wie die Süddeutsche Zeitung meint. sueddeutsche.de, Tagesspiegel via zeit.de (Hintergrund)

 

12. August 2011

EON, Energiewende, Solarindustrie

EON: Die Details zum Sparprogramm des größten deutschen Energieversorgers werden bekannt. Demnach plant das Düsseldorfer Unternehmen die Zentrale der Tochterfirma EON Energie in München aufzulösen. Auch die Angestellten von EON Ruhrgas in Düsseldorf und Essen müssen um ihren Stellen bangen. Handelsblatt, Handelsblatt 2, Welt, Frankfurter Allgemeine Zeitung

 

Energiewende: Die Umsätze der großen Energiekonzerne brechen derzeit ein. Die Unternehmen haben noch kein Geschäftsmodell für die Herausforderungen, die durch den Ausstieg aus der Atomkraft entstanden sind. Frankfurter Allgemeine Zeitung, ZEIT

 

Solarindustrie: Die junge Branche steckt derzeit in der Krise. In Deutschland wurden im ersten Halbjahr weniger Solaranlagen gebaut und gleichzeitig ist die Zahl der weltweiten Fabriken in die Höhe gegangen. Doch die Branche könnte langfristig von den fallenden Stückpreisen profitieren. Financial Times Deutschland