First Solar

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14. Juni 2012

Verfassungsklage, First Solar, Insolvenz

Verfassungsklage: Aufgrund des Atomausstiegs und den damit verbundenen Stilllegungen der Kraftwerke fordern Energieunternehmen wie E.on und RWE 15 Milliarden Euro Schadensersatz von der deutschen Bundesregierung. Jetzt befasst sich das Verfassungsgericht ausgiebig mit der Klage gegen den Atomausstieg. faz.net, spiegel.de, zeit.de

 

First Solar:Die Schließung der zwei Solarwerke First Solar in Frankfurt an der Oder verschiebt sich aufgrund der aktuellen hohen Nachfrage in Europa. Ursprünglich war eine Schließung des amerikanischen Herstellers First Solar in ein paar Monaten geplant, doch jetzt läuft die Produktion mit 1.200 Mitarbeitern erst mal bis Ende dieses Jahres weiter. ftd.de, focus.de

 

Insolvenz: Aufgrund von Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung hat die Dresdner Solarwatt AG Insolvenz angemeldet. Somit reiht sich das nächste Solarunternehmen in die Pleitewelle ein. Die letzte Hilfe sieht der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) in der Politik. Sie soll die Solarbranche in der schwierigen Zeit unterstützen. focus.de

 

 

9. Mai 2012

Stromnetz, First Solar, Kraftwerke, E.on

Stromnetz: Der Ausbau des deutschen Stromnetzes kommt nur schleppend voran. Von 2000 geplanten Kilometern sind erst rund 200 umgesetzt, weniger als 100 davon tatsächlich in Betrieb. Für Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur, eine besorgniserregende langsame Entwicklung. So mussten die Fahrpläne für den Bau der als vorrangig eingestuften Leitungen schon um ein bis zwei Jahre verschoben werden. Man habe zwischen Dezember 2011 und März 2012 sogar schon drei Mal auf die so genannte „Kaltreserve“ zurückgreifen müssen. Für die Kraftwerke, die vor der Aussortierung stehen im Zweifel zur Verfügung stehen sollen. focus.de, spiegel.de, faz.net

 

First Solar: Die Solarbranche kriselt. Nachdem schon Firmen wie Q-Cells und Solon in die Pleite gegangen sind, meldet nun auch der Solarmodulbauer First Solar einen Fehlbetrag im ersten Quartal von fast 450 Mio Euro. Grund dafür sei, laut First Solar, der Preisverfall für Solarmodule. ftd.de, spiegel.de

 

Kraftwerke: Die Umstellung von Atom- auf Alternativenergie steckt in der Klemme. Während die Energiepreise durch erneuerbare Energien in die Höhe schnellen, will niemand die neuen Kraftwerke bauen, die die Atommeiler ablösen sollen. Windkraft- und Photovoltaikanlagen werden von Politikern bevorzugt, doch dadurch, dass diese nur bei entsprechendem Wetter Strom liefern, werden Gas- und Kohlekraftwerke nicht nur unrentabler, sondern auch unumgänglich. ftd.de, welt.de, handelsblatt.com

 

E.on: Nach einem schwachen Jahr und Verlusten in Höhe von rund 2,2 Milliarden Euro rechnet E.on nun mit positiven Quartalszahlen. Im Vergleich zu 3,5 Milliarden Euro aus dem vergangen Jahr, sind es diesjährig 3,8 Milliarden vor allen Abzügen. Ein Unternehmenssprecher kritisierte zudem die Umsetzung der Energiewende: „Was wir brauchen, sind klare Regeln für den Offshore-Windkraftausbau und eine klare Unterstützung für Gaskraftwerke.” spiegel.de

18. April 2012

First Solar, Vestas, Solon

First Solar: Aufgrund der Solarkrise stellt der amerikanische Konzern First Solar sein Werk am Standort Frankfurt an der Oder ein. Mit der Schließung Ende des Jahres verlieren über 1000 Mitarbeiter ihren Job. Viele Mitarbeiter wurden schon auf Kurzarbeit umgestellt. Weitere Sparmaßnahmen sieht der Solarkonzern in der Verkleinerung des Mainzer Standortes. handelsblatt.com, sueddeutsche.de, focus.de

 

Vestas: China ist bereits der Marktführer der Solarbranche und mischt damit die deutschen Solarkonzerne auf. Jetzt streben die Chinesen nach Windkraft. Chinesische Unternehmen interessieren sich für die weltweit größte Windkraftfirma Vestas aus Dänemark, die sich derzeit in der Krise befindet. Mit dem Kauf des Konzerns Vestas gelingt es den Chinesen bis an die Weltspitze der Windenergie zu rücken. ftd.de. spiegel.de, handelsblatt.com

 

Solon: Schlechte Nachrichten für die Geldgeber des insolventen Solarkonzerns Solon. Demzufolge gehen die Investoren fast leer aus. Sie bekommen nur knapp drei Prozent der Forderung zurück. Das ist begründet in dem Verkauf des Unternehmens an den Konzern Microsol, der kaum etwas an Geld einfuhr. ftd.de, spiegel.de, handelsblatt.com

29. Februar 2012

Erneuerbare Energien, Gaskraftwerke

Solon: Das deutsche Solarunternehmen Solon galt bis zu seiner Insolvenz Ende 2011 als Pionier in der Solarbranche. Das indisch-arabische Unternehmen Microsol steht offenbar kurz vor einer Übernahme des Berliner Konzerns. spiegel.de

 

Erneuerbare Energien: Die Förderung von Solaranlagen durch die Bundesregierung soll schon ab März deutlich gekürzt werden. Abhängig von der Größe der installierten Anlagen soll es bis zu 29 % weniger Subventionen geben als bisher. Stern.de zeigt, für wen sich die Investition in eine Solaranlage dennoch lohnt. zeit.de, stern.de

 

First Solar: Den Mitarbeitern des Solarmodulherstellers First Solar steht die Kurzarbeit bevor. Die Verkürzung der Arbeitszeit ist vorerst auf 6 Monate befristet und betrifft nahezu alle der 1200 deutschen Beschäftigten des US-Unternehmens. handelsblatt.com

 

Gaskraftwerke: Die fehlende Kapazität zur Stromerzeugung durch den Ausstieg aus der Atomenergie soll durch Wind- und Sonnenkraft ersetzt werden. Gaskraftwerke sollen an den Stellen aushelfen, an denen dies nicht reicht. Durch gestiegene Gaspreise und geringe Strompreise ist der Neubau der Anlagen jedoch kaum rentabel. zeit.de

 

Neue Atomkraftwerke: Trotz der Katastrophe im japanischen Fukushima wollen einige Länder in diesem Jahr die Arbeit an ihren ersten Atomkraftwerken aufnehmen. Dazu zählen Vietnam, Bangladeisch, die Vereinigten Arabischen Emirate, die Türkei sowie Weißrussland. 2013 sollen weitere Länder folgen. handelsblatt.com

 

5. August 2011

Japan, First Solar

Japan: Die japanische Regierung trifft die ersten personellen Konsequenzen nach der Atomkatastrophe in Fukushima und entlässt die drei höchsten Atombeamten. handelsblatt.com, ftd.de

 

First Solar: Der US-Solarkonzern musste einen Gewinnrückgang hinnehmen. Die Firma senkt die Umsatzprognose und will an Investitionen sparen. Konzernchef Gillette sieht die Ursachen für diesen Knick in Europa. handelsblatt.com