Frauen

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9. Dezember 2011

Frauenquote, Gehaltsunterschiede, Jobhopping

Frauenquote: Die IT-Branche schneidet insgesamt schlechter als die Gesamtwirtschaft ab. Weniger als drei Prozent Frauen gibt es im Topmanagement der deutschen IT-Unternehmen. Die Branche sucht nach Lösungen für dieses Problem.  sueddeutsche.de

 

Gehaltsunterschiede: Weil Frauen sich oft kleiner machen als Sie tatsächlich sind, verdienen sie weniger als Männer. Und zwar schon beim Berufstart – trotz gleicher Qualifikation. spiegel.de

 

Wie verhält man sich, wenn man neu in einem Unternehmen anfängt zu arbeiten? Man soll sich vor allem nützlich machen, rät Karriere-Coach Marion Knaths. zeit.de

 

Jobhopping: Hochqualifizierte wechseln öfters den Job. karrierebibel.de

15. August 2011

Eine Ingenieurin berichtet aus ihrem Alltag

Die Ingenieurin Sandra Neuwirth ist von Technik fasziniert. (via handelsblatt.com)

2. März 2011

Der Karrieretipp

 

Powerfrauennetz

Der Karrieretipp

 


Was man bei einem Vorstellungsgespräch lieber nicht sagen sollte

 

Die weißen Tennissocken passen nicht zu einem Anzug. Zu spät kommen ist doof. Ans Handy sollten Sie während des Vorstellungsgesprächs auch nicht gehen. Am besten – Sie schalten es gleich ganz aus.

 

Der gut vorbereitete Bewerber weiß das alles. Nur: Das Gespräch mit dem Personaler ist kniffelig. Eine falsche Antwort, eine dumme Bemerkung – und Sie haben das gesamte Gespräch versemmelt.

 

Wir haben ein paar Fragen für Sie gesammelt – und die jeweiligen richtigen Antworten aufgeschrieben, die Ihre Chancen erhöhen den Job zu bekommen.

 

1. „Erzählen Sie etwas von sich“

Vorsicht! Hier möchte eine Personaler nichts Privates hören. Es sei denn, es ist tatsächlich für die künftige Tätigkeit relevant. Also lieber nicht von der Beziehung zu den Eltern sprechen, sondern über den Hintergrund Ihrer beruflichen Biographie. Einen guten Ansatz dafür sollte der Personaler selbst liefern. Daher am besten die Gegenfrage stellen: „Wo soll ich beginnen?“ Das gibt Ihnen einen Anhaltspunkt, was Ihr Gegenüber von Ihnen wissen möchte.

 

2. „Warum wollen Sie Ihre aktuelle Stelle verlassen?“

Wer jetzt ausholt und erzählt, wie schlecht seine Mitarbeiter sind, befördert sich schnell ins Abseits. Gleiches gilt gegenüber dem Arbeitgeber – ein Bewerber, der sich über seine momentane Firma abwertend äußert, sagt mehr über sich selbst, als über die vermeintlichen Umstände, unter denen er zu leiden hat.  Und wenn Konflikte am Arbeitsplatz relevant sind, dann sollte der Bewerber deutlich machen, dass er versucht hat, diese zu lösen.

Am besten umgeht man diese Falle und erklärt, warum man bei dem neuen Arbeitgeber arbeiten möchte, dass der Wechsel einen logischen und nachvollziehbaren Karriereschritt bedeutet. Allerdings sollten Sie auch wissen, warum Sie sich für den einen Job beworben haben.

Eine weiteres No-Go bei dieser Frage: Als Wechselgrund lediglich das Gehalt angeben.

 

3. „Welche Stärken und Schwächen haben Sie?“

Sagen Sie jetzt bloß nicht, dass Sie Superman oder Superwoman sind und dass sie keine Schwächen haben. Die eigenen Schwachpunkte sollte man identifizieren können, ebenso sollten Bewerber glaubhaft erläutern, wie Sie mit diesen Schwächen umgehen und dass Sie an diesen arbeiten. Auf die Frage nach den Stärken: Lieber nicht sagen, dass man schlau ist oder besonders hart arbeitet. In diesem Fall ist das Risiko groß, dass Personaler Bemerkung machen: „95 Prozent der Kandidaten vor Ihnen haben das gleiche gesagt. Was unterscheidet Sie von ihnen?“

 

4. „Wie würden Ihre aktuellen Kollegen Sie beschreiben?“

Vorsicht: Wie Sie sich sehen und wie andere auf Sie schauen, sind zwei unterschiedliche Aspekte. Diese Frage ist nicht als Einladung gedacht, noch mal Ihre Stärken vorzutragen. Überlegen Sie lieber, was die Kollegen auf allen Ebenen über Sie denken, z.B. dass Sie eine kooperative Kollegin sind, dass Sie gerne aushelfen oder dass Sie bestimmte Schlüsselinformationen teilen.

 

5. „Haben Sie kurzfristige Ziele“

„Kurzfristig“ kann für Sie sechs Monate bedeuten, für den Arbeitgeber aber vielleicht 18 bis 24 Monate. Daher wäre hier eine Gegenfrage angebracht: „Von welchem Zeitraum sprechen wir?“

Was Sie vermeiden sollten? Ziele zu nennen, die in der Position nicht zu verwirklichen sind,  wie bald den Job erneut wechseln oder ein eigenes Unternehmen starten oder viel schlimmer: dass Sie bald den Job Ihres Interviewpartners übernehmen möchten.

 

6. Gibt es Aufgaben oder Personentypen, die Sie nicht mögen?

Klar, jeder hat ein oder zwei Kollegen, mit denen er nicht gerne essen geht. Umso vorsichtiger muss man bei der Antwort dieser Frage sein. Vermeiden Sie, Kollegen oder Ihren Chef anzuschwärzen (siehe Frage 2). Seien Sie dennoch ehrlich und zählen Sie Aufgaben und Personen auf, die Sie meiden – sei es weil die Arbeit zu monoton ist, oder weil der Menschenschlag zu viel redet.

 

7. Haben Sie noch Fragen?

Das Vorstellungsgespräch ist fast geschafft, der Eindruck war gut, die Chemie hat gestimmt – und dann diese Frage. Keine falschen Illusionen – wer an dieser Stelle sagt: „Nein, danke“ kann sich im letzten Moment selbst noch ein Bein stellen. Und den Job nicht bekommen. Denn wer keine Fragen hat, der zeigt auch, dass er sich über die künftige Stelle keine Gedanken gemacht hat oder schlimmer, dass er kein wirkliches Interesse hat, diese zu bekommen. Genauso falsch ist es nach folgenden Dingen zu fragen: „Was macht das Unternehmen?“, „Wie viel Urlaub bekomme ich?“, „Kann ich von zu Hause aus arbeiten?“. Lieber sollten Sie Fragen stellen, die dem potenziellen Arbeitgeber helfen zu zeigen, dass Sie mit Ihren Erfahrungen und Qualifikationen zu der ausgeschriebenen Stelle passen. Erkundigen Sie sich also über die Beschaffenheiten der künftigen Abteilung und über die Aufgaben, die Sie dort erwarten. Kurz – zeigen Sie, dass Sie Interesse an Ihrer neuen Arbeitsstelle haben. Und vergessen Sie nie: auch wenn Ihnen vieles selbstverständlich erscheint, achten Sie auf Ihre Formulierungen. Das ist die halbe Miete.

 

 


In fremden Zungen: Englisch

 


Mitarbeiter müssen heute gut mit Englisch klar kommen. Wer sich nicht traut, der kann Abhilfe suchen.


Keine Lust Englisch zu sprechen? Oder trauen Sie sich nicht, weil Sie sich dabei nicht sicher fühlen?

 

Wenn Sie auf eine der Fragen mit Ja geantwortet haben, dann haben Sie karrieretechnisch ein Problem. Als Bewerber in einem Vorstellungsgespräch sieht man schnell alt aus, wenn man nicht problemlos in die Weltsprache wechseln kann.

 

Natürlich ist das nicht notwendig, wenn man sich bei einem Unternehmen bewirbt, das ausschließlich in Deutschland aktiv ist. Doch viele Unternehmen, auch aus dem Mittelstand, sind so international ausgerichtet, dass die Unternehmen stets eine Auge darauf: können die Mitarbeiter in der Entwicklungsabteilung eventuell mit den Kollegen aus dem Ausland kommunizieren?

 

Das gleiche gilt natürlich auch für große Unternehmen. Viele Global Player verlangen bereits jetzt, dass die Mitarbeiter sich ohne Probleme im Englischen austauschen können.

 

Es ist also gar nicht verkehrt die zwei Eingangsfragen noch mal erneut zu betrachten.

 

Für die erste Frage gibt es Abhilfe: Wer Filme und TV-Serien regelmäßig anschaut, der kann das auch im Original tun. Und zwar mit englischen Untertiteln. Die Möglichkeit diese Serien auf DVD anzuschauen, macht das passive Üben dieser Sprache heute so einfach wie nie zuvor. Das Gefühl für diese Weltsprache wird dabei gut geschult. Nebenbei macht es natürlich auch Spaß die Stimme von Charlie Sheen (Two and a half Man) im Original zu hören.

 

Auch für die zweite Frage gibt es Abhilfe: Wer seine spezifischen Business-Sprachkenntnisse aufbessern möchte, der kann sich auf ftd.de und focus.de über den korrekten Umgang im Geschäftsenglisch informieren.

 


 

 

 

Social Media im Beruf: Bringen Sie Ihr Xing-Profil in Form

 

 

Das Netzwerkportal Xing ist aus der internationalen Businesswelt nicht mehr wegzudenken. Intern unter Kollegen wird „gexingt“, ebenso wird die Plattform als ein Akquisetool verwendet: Neukunden gewinnen, Vertriebspartner suchen und das Firmenimage steigern ist Usus im Netzwerk. Aber um sicher punkten zu können, muss das öffentliche Profil top sein. Wir verraten Ihnen worauf es ankommt und wie Sie Ihr Xing-Profil in Form bringen!

 

Profilfoto

Das Foto ist der Blickfänger Ihres Profils und muss aktuell und qualitativ hochwertig sein.  Neben diesem absoluten Muss haben Sie verschiedene Möglichkeiten, sich zu präsentieren: im Vollprofil oder Seitenprofil, in Farbe oder Schwarzweiß. Vertrauen Sie Ihrem Fotografen, denn als professioneller Portraitist kann er Sie wirkungsvoll ablichten. Ebenso wichtig sind der Hintergrund sowie Ihre Blickrichtung. Schließlich wollen Sie mit dem Hintergrund nicht von sich ablenken, geschweige denn sollten Sie sich von Ihrem eigenen Profil abwenden.

 

Persönliches

Die beiden Rubriken „Ich suche“/“Ich biete“ sind die zentralen Felder Ihres Profils. Tragen Sie hier in einer präzisen Formulierung die wesentlichen Informationen rein. Bitte beachten Sie dabei: Vermeiden Sie Offensichtliches und halten Sie sich mit Plattitüden zurück. Denn dass Sie „neue Kontakte“ suchen ist offensichtlich. Außerdem kann die Suche nach „neuen Herausforderungen“ von der Personalabteilung durchaus kritisch betrachtet werden. Wecken Sie stattdessen Interesse mit Ihren Kompetenzen und etwas Besonderem: Geben Sie Details in Stichwörtern und Aufhänger für die Leser Ihres Profils, statt einer ausführenden Selbstcharakterisierung. Überzeugen Sie mit Stringenz und Branchenwissen und verzichten Sie lieber auf die oft zu findende Wolke an Stichwörtern. Dasselbe gilt auch für die Felder „Interessen“ und „Organisationen“. Eine bloße Aufzählung schreckt mehr ab, als dass sie zum Lesen aufruft.

 

Berufserfahrung

Bei der Auflistung Ihres beruflichen Werdeganges ist es nicht notwendig, dass Sie jede Station aufzählen, so weit sie auch zurück liegen mag. Gestalten Sie diese Rubrik interessant, denn sie ist schließlich der Kern Ihres Profils. Das bedeutet: Stellen Ihre Positionen übersichtlich dar und vor allem müssen Sie glänzen! Verweisen Sie, ohne anzubiedern, auf Höhepunkte und Erfolgsleistungen, um Ihre fachliche Kompetenz zu untermauern.

 


 

Beeinflussen Sie Ihr Bewerbungsgespräch positiv

Neben den fachlichen und persönlichen Fähigkeiten spielen auch noch andere Dinge für den positiven Verlauf eines Bewerbungsgesprächs und damit für die angestrebte Karriere eine beachtenswerte Rolle – insbesondere für Frauen. Zamcom-Beraterin Anette Girth hat folgende Tipps für Frauen.

 

Die Körpersprache wird im Bewerbungsgespräch oft grundsätzlich unterschätzt. Dabei ist sie bei richtiger Anwendung gerade für Frauen sehr wichtig.

 

Zusätzlich zu den „geschlechtsneutralen“ Verhaltensempfehlungen sollten Frauen Folgendes beachten:  Stets nett zu lächeln und freundlich zu nicken kann im Bewerbungsgespräch einen falschen Eindruck hinterlassen.

 

Legen Sie bei entscheidenden Themen eine ernste Mimik auf. Sitzen Sie gerade, aber unverkrampft, und schlagen Sie die Beine übereinander. Stehen Sie (z.B. auch bei Präsentationensaufgaben) aufrecht und sicher. Knicken Sie nicht in der Hüfte ein. Dann signalisieren Sie nicht nur Selbstsicherheit, sondern auch Kompetenz und Professionalität.

 

Die positive Körpersprache wird gerade bei Frauen durch adäquate Kleidung unterstützt. Die äußerliche Erscheinung ist ein wesentlicher Faktor für Erfolg oder Misserfolg im Bewerbungsgespräch für eine Fach- und Führungsposition – wie auch im Business selbst.

 

Frauen sollten bei Ihrer Kleidungswahl besonders darauf achten, dass diese weder zu gewagt noch zu freizügig ausfällt. Ein klassisches Kostüm oder Hosenanzug sowie eine farblich passende Kombination aus Bluse und Blazer mit Hose oder Rock – bitte knielang und die Nylons nicht vergessen – beweisen Ihre Professionalität. Ruhige oder gedeckte Farben vermitteln (Führungs)Kompetenz. Je nach Branche gibt es natürlich unterschiedliche Stillarten. Das wichtigste ist jedoch, dass Sie sich wohl fühlen. Wer zu enge Kleidung trägt und damit seine Bewegungsfreiheit einschränkt oder sich in seinem Bewerbungsdress unwohl fühlt, spiegelt das – ob bewusst oder unbewusst – ebenfalls in seiner Körpersprache wieder.

 

Bleiben Sie bei Make-up, Schmuck und Parfüm stets dezent, und achten Sie darauf, dass Sie auch bei Haaren und Fingernägeln einen gepflegten Eindruck hinterlassen.

 

Und so paradox es klingt: Auch bei Telefoninterviews, wie sie viele Unternehmen mittlerweile im ersten Schritt durchführen, kann eine gute Körperhaltung und ordentliche Kleidung zum Erfolg des Gesprächs beitragen. Eine Kandidatin darf nicht vergessen: „Sich gehen lassen“ kann man (in der Stimme) hören

 


 

Die E-Mail-Bewerbung: Das sollten Sie beachten


Die E-Mail- und Online-Bewerbungen haben der Bewerbung per Post längst den Rang abgelaufen. Der Großteil der Unternehmen bittet um die elektronische Eingabe der Anlagen in die firmeneigene Datenbank.

Dass hierbei allerdings dieselbe Sorgfalt als bei der postalischen Bewerbung gilt wird oft vergessen und schnell schleichen sich gravierende Fehler ein, die schon direkt zu Beginn zum Ausschluss aus dem Bewerbungsprozess führen. Mit den folgenden Tipps können Sie die typischen Fehler vermeiden.

 

Anschreiben

Inhaltlich sollte das Anschreiben einer Online- oder E-Mail-Bewerbung ebenso sorgfältig formuliert werden, wie bei einer klassischen Bewerbung. Sie können Ihr Anschreiben direkt in das E-Mail-Fenster einfügen, sollten es aber zusätzlich noch als Anhang mitsenden. Vermeiden Sie unbedingt den Einsatz von Smileys, diese gehören lediglich in den privaten E-Mail-Verkehr.

 

Anhänge

Um dem Personalverantwortlichen nicht unnötig Zeit zu stehlen, sollten Sie nur die wichtigsten Dokumente wie Anschreiben, Lebenslauf mit Foto, Arbeitszeugnis vom letzten Arbeitgeber und wenn vorhanden, das akademische Abschlusszeugnis anhängen. Optimal wäre die Zusammenfügung aller Anhänge zu einem Dokument. Die Anhänge sollten zusammen eine Größe von 3 MB nicht überschreiten. Den häufig werden E-Mails ab einer bestimmten Dateigröße sogar automatisch geblockt und kommen somit nicht beim Adressaten an. Verwenden Sie als Dateiformat am besten „pdf“, da dies keine Viren überträgt und auch nicht seine Formatierung verliert. Achten Sie außerdem auf eine aussagekräftige Benennung der einzelnen Dateianhänge (z.B. lebenslauf_meyer.pdf), damit sie leicht zugeordnet und rasch wiedergefunden werden können.

 

Absender

Benutzen Sie eine seriöse E-Mail-Adresse, von der Sie Ihre Bewerbung absenden. Fantasieadressen wie engel_81@gmx.de sorgen in einer Bewerbung für einen schlechten Eindruck. Kombinationen wie vorname.nachname@provider.de sind eher geläufig und vermitteln Seriosität. Um dem Personalverantwortlichen die Suche zu erleichtern, sollten Sie Ihre Kontaktdaten (Adresse, E-Mail-Adresse und Telefonnummer) nicht nur im Lebenslauf, sondern auch im Briefkopf des Anschreibens aufführen. Benutzen Sie unbedingt auch einen aussagekräftigen Betreff für Ihre E-Mail-Bewerbung, der nicht nur das Wort „Bewerbung“, sondern auch die Position, auf die Sie sich bewerben und ggf. auch den Titel und die Kennziffer der Stellenanzeige, auf die Sie sich beziehen, enthält.