Japan

Japan

Japan

Japan

Japan

20. Juni 2012

Intersolar, Japan, RWE

Intersolar: Die weltweit größte Fachmesse der Solarwirtschaft Intersolar Europe mit rund 66.000 Besuchern fand vom 13. bis 15. Juni in München statt. Das Fazit: Aufgrund vieler Insolvenzmeldung von Solarunternehmen und der aktuellen Krise sank diesjährig die Zahl der Aussteller. Die schwierige Lage der Solarbranche, geprägt von Chinas Dumpingpreisen und Förderkürzungen für Solarstrom in Deutschland, war demnach auf der Messe deutlich spürbar. focus.de

 

Japan: Rund ein Jahr nach der Fukushima-Katastrophe in Japan, werden wieder zwei Atomkraftwerke in Oi in der Zentralprovinz Fuki in Betrieb genommen. Die Entscheidung der japanischen Regierung wird weltweit kritisiert. Hunderte Gegner protestieren gegen die Inbetriebnahme der Atomreaktoren. Doch Regierungschef Nodi befürchtet Energieengpässe und ordnet das Hochfahren der Kraftwerke zugunsten der japanischen Wirtschaft an. handelsblatt.com, sueddeutsche.de

 

RWE: Peter Terium wird in zwei Wochen den Chefposten von RWE übernehmen. Schon vor seinem Amtsantritt kündigt er an, dass der Energieriese keine Atomkraftwerke im Ausland bauen will. Nach der Energiewende in Deutschland will sich RWE demnach international zurückzuziehen und verzichtet auf seine Ausbaupläne. handelsblatt.com

 

20. September 2011

RWE, EnBW, SMA

RWE: Die Kreditwürdigkeit des Esseners Energiekonzerns ist in Gefahr, es braucht dringend neues Kapital. Handelsblatt, Seite 22

 

EnBW: Ob das Energieunternehmen den Bau eines neuen Gaskraftwerkes in Düsseldorf vorantreibt ist davon abhängig, ob die Kraftanlage langfristig rentabel ist. Handelsblatt, Seite 24

 

Rosatom & Siemens: Das russische Unternehmen hat angekündigt, mit dem deutschen Partner weiterzuarbeiten, nachdem dieser die strategische Partnerschaft mit Rosatom beendet hat. Handelsblatt, Seite 29

 

SMA: Die Kunden bleiben aus und der Solarechnik-Hersteller muss seine Prognose für das laufende Jahr nach unten korrigieren. handelsblatt.com

 

Japan: 60.000 Personen protestieren in Tokio gegen die Atomkraft. handelsblatt.com

 

EU: Die EU-Mitgliedsstaaten pochen auf eine koordinierte Energiewende. ftd.de

5. August 2011

Japan, First Solar

Japan: Die japanische Regierung trifft die ersten personellen Konsequenzen nach der Atomkatastrophe in Fukushima und entlässt die drei höchsten Atombeamten. handelsblatt.com, ftd.de

 

First Solar: Der US-Solarkonzern musste einen Gewinnrückgang hinnehmen. Die Firma senkt die Umsatzprognose und will an Investitionen sparen. Konzernchef Gillette sieht die Ursachen für diesen Knick in Europa. handelsblatt.com

18. Juli 2011

Japanischer Unternehmer plant Bau von Solarkraftwerken

Der reichste Mann Japans, Masayoshi Son, zieht praktische Konsequenzen aus den Überlegungen, langfristig die Atomenergie zu überwinden. Der Gründer von Softbank, dem japanischen Vodafone, plant zehn Solarkraftwerke zu bauen, wie der Blog Grüne Geschäfte berichtet. Die Leistung wird mindestens 20 Megawatt betragen. Dies ereignet sich zum gleichen Zeitpunkt, in dem wahrscheinlich ein weiterer Atomreaktor vom Netz genommen wird. Der Betreiber nennt als Grund einen Druckverlust in einem Borsäurebehälter, berichtet ZEIT Online. Es sei bisher keine Radioaktivität ausgetreten. Die Entscheidung dürfte die Energieknappheit in Japan verschärfen, denn seit der Tsunami-Katastrophe sind nur 18 von 54 Reaktoren am Netz. Die Behörden rufen die Bevölkerung und die Unternehmen daher auf, den Stromverbrauch zu reduzieren.

 

Der deutsche Atomausstieg hat dazu geführt, dass zwei große Energiekonzerne bereits Klage dagegen erhoben haben. RWE und Eon ziehen namentlich gegen die Brennelementsteuer juristisch zu Felde. Nun bekommen sie Verstärkung: der baden-württembergische Versorger EnBW wird auch gegen die Brennelementsteuer klagen.

 

Weitere Nachrichten aus der Energiebranche:

Der australische Gasförderkonzern Santos kauf den Konkurrenten Eastern Star, Handelsblatt

 

 

13. Juli 2011

Atomausstieg bald auch auf französisch?

Deutschland war bis vor kurzem das einzige Land, das aus der Atomkraft aussteigen wollte. Nach der Atomkatastrophe in Fukushima scheinen nun einige der Befürworter leise darüber nachzudenken, Deutschland es gleich zu tun. So berichtet der ZEIT-Blog „Grüne Geschäft“ über die ersten Überlegungen in Frankfreich, langfristig aus der Kernenergie auszusteigen. Auch in Japan fordert der Regierungschef: „Wir müssen eine Gesellschaft entwickeln, die auf Atomenergie verzichtet” (Süddeutsche Zeitung). Auch bei der Financial Times Deutschland.

 

In Deutschland wird der Atomausstieg dazu führen, dass aus dem Ausland billigerer Strom importiert wird. Es sei denn, der Strom aus Kohlekraftwerken wird teurer, wie Spiegel Online analysiert. Nur so könnten die emissionsarmen Gas- und Dampfkraftwerke bereits jetzt mit den herkömmlichen Energiequellen konkurrieren – und so den Übergang zu einem neuen Ökozeitalter vorantreiben.