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1. August 2012

Tepco, Siemens, Indien

Tepco: Der japanische Atomkonzern Tepco wurde verstaatlicht. Knapp eineinhalb Jahre nach der Atomkatastrophe von Fukushima will die japanische Regierung nun die Insolvenz des Unternehmens verhindern. Tepco gab Aktien im Wert von umgerechnet ca. zehn Milliarden Euro aus, von denen Japan nun 50,11 Prozent besitzt. Ohne eine staatliche Übernahme wäre der Konzern durch Entschädigungs- und Reparaturzahlungen völlig ruiniert. spiegel.de

 

Siemens: Der Energiekonzern Siemens wird sich nun entgegen der Erwartungen vieler Experten nicht mit dem Stahlunternehmen ThyssenKrupp zusammenschließen. Den Gerüchten zufolge, die Gerhard Cromme, Aufsichtsratsvorsitzender von Siemens und ThyssenKrupp nun dementierte, sollte der finanziell angeschlagene Stahl- und Anlagenbaukonzern mit Siemens fusionieren, um milliardenschwere Probleme mit Hütten in Brasilien und den USA stemmen zu können. Schon in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres vermeldete ThyssenKrupp einen Verlust von mehr als einer Milliarde Euro. handelsblatt.com

 

Indien: Nachdem es in Indien schon Montag großflächige Stromausfälle gegeben hatte, fielen Dienstag im Norden, Nordosten und Osten des Landes wieder die Netze aus. Unter den betroffenen Städten ist auch Neu Delhi, wo über Stunden der Metro- und Fernverkehr sowie der Betrieb in Krankenhäusern und am Flughafen zusammenbrach. Ein möglicher Grund für den wahrscheinlich größten Stromausfall aller Zeiten könnte das überlastete und veraltete Stromnetz in Indien sein. faz.net

China, Strom-Fusion, Siemens

China: Der staatliche  Ölkonzern CNOOC plant, den kanadischen Konkurrenten Nexen zu übernehmen. Das chinesische Unternehmen nannte 15,1 Milliarden US-Dollar als Übernahmepreis. Dies wäre somit die größte Übernahme eines chinesischen Unternehmens im Ausland überhaupt und würde den Chinesen Zugriff auf Energiereserven in Kanada, Nigeria, dem Golf von Mexiko und der Nordsee verschaffen. spiegel.de

 

Strom-Fusion: Die US-amerikanischen Strom-Konzerne NRG Energy und Genon Energy haben sich zu einem der größten Stromversorger der USA zusammengeschlossen. Gerechnet wird mit einer gemeinsamen Kapazität von 47.000 Megawatt. Der Zusammenschluss hat einen Umfang von ca. 1,7 Milliarden Dollar und soll Einsparungen von bis zu 200 Millionen Dollar nach sich ziehen. Mehr zu diesem Thema lesen Sie hier: handelsblatt.com

 

Siemens: Ein Gigantischer Auftrag für Siemens: das Energie-Unternehmen soll zwischen 2014 und 2017 für den Stromkonzern Dong Energy vor der Küste Englands 300 Windturbinen errichten. Der Windparkauftrag soll sich auf 2,5 Milliarden Euro belaufen und ca. zwei Millionen Menschen mit Strom versorgen können. welt.de

 

2. Mai 2012

Siemens, Windenergie, Biogas

Siemens: Der Energiekonzern Siemens muss seine Gewinnprognose deutlich revidieren. Die Geschäftsführung veröffentlichte nun in 2011/12 einen Gewinn von 5,2 bis 5,4 Mrd. Euro, 600 bis 800 Mio. Euro weniger als erwartet. Als Gründe für die deutliche Verfehlung der Prognose gelten in Branchenkreisen Verzögerungen bei der Fertigstellung von Offshore-Windparks und die Umstellung durch die Energiewende. ftd.de, faz.net

 

Windenergie: Um weiter auf Ökostrom umzurüsten, erklärt sich die Branche nun bereit, den Netzausbau für Windanlagen in Eigenregie zu übernehmen. Eine vom Verband in Auftrag gegebene Studie der Beratungsfirma Ecofys deckte Einsparpotenziale und eine mögliche Beschleunigung des Netzausbaus durch die Einspeisung eigener Netze der Anlagenbetreuer auf. Nun ist man auf Seiten der Firmen bereit, sich unter der Voraussetzung politischer Planungssicherheit selber einzuschalten. ftd.de, zeit.de, handelsblatt.com

 

Biogas: Laut Expertenmeinungen könnte Biogas in der Zukunft einen großen Teil des Erdgases ersetzen. Rund 20 Millionen Tonnen Lebensmittel wandern in Deutschland jedes Jahr in den Müll. Daraus entsteht Biogas, welches meistens zur Stromgewinnung genutzt wird. Doch seit einigen Jahren ersetzt es auch vermehrt das Erdgas. Nach Schätzung von der Dena (Deutsche Energie-Agentur) gibt es schon mehr als 100 Biogas-Einspeiseanlagen in Deutschland. Bis 2030 könnten laut Dena sogar ca. 10% des deutschen Gases aus Biomasse gewonnen werden. zeit.de

 

31. Januar 2012

Inoxum, Siemens, Energiewende

Inoxum: Die Übernahme der Edelstahlsparte ThyssenKrupps durch den finnischen Konkurrenten Outokumpu stößt auf Widerstand bei der Gewerkschaft. Kritikpunkte sind vor allem fehlende Stellen- und Standortgarantien seitens Outokumpu. handelsblatt.com

 

Siemens: Der Technologiekonzern schafft im Bereich der Windkraftanlagen den Markteintritt in Afrika. Insgesamt 44 Anlagen für zwei Windparks in Marokko sollen bis 2013 an den Auftraggeber Nareva geliefert werden. handelsblatt.com

 

Rohstoffsicherung: Um den befürchteten Engpässen bei der Rohstoffversorgung in den kommenden Jahren entgegenzuwirken haben sich rund ein Dutzend Firmen zusammengetan um eine „Allianz zur Rohstoffsicherung“ zu gründen. Mitglieder des Bündnisses sind u.a. die Konzerne BASF, ThyssenKrupp und Evonik. spiegel.de

 

Energiewende: Laut einer Einschätzung des SGL-Carbon-Vorstandsvorsitzenden Robert Koehler könnten schon bald energieintensive Branchen aus Deutschland abwandern. Den Grund sieht er in den steigenden Strompreisen infolge der Energiewende. handelsblatt.com

 

20. September 2011

RWE, EnBW, SMA

RWE: Die Kreditwürdigkeit des Esseners Energiekonzerns ist in Gefahr, es braucht dringend neues Kapital. Handelsblatt, Seite 22

 

EnBW: Ob das Energieunternehmen den Bau eines neuen Gaskraftwerkes in Düsseldorf vorantreibt ist davon abhängig, ob die Kraftanlage langfristig rentabel ist. Handelsblatt, Seite 24

 

Rosatom & Siemens: Das russische Unternehmen hat angekündigt, mit dem deutschen Partner weiterzuarbeiten, nachdem dieser die strategische Partnerschaft mit Rosatom beendet hat. Handelsblatt, Seite 29

 

SMA: Die Kunden bleiben aus und der Solarechnik-Hersteller muss seine Prognose für das laufende Jahr nach unten korrigieren. handelsblatt.com

 

Japan: 60.000 Personen protestieren in Tokio gegen die Atomkraft. handelsblatt.com

 

EU: Die EU-Mitgliedsstaaten pochen auf eine koordinierte Energiewende. ftd.de

19. September 2011

Siemens, LG, EON

Siemens: Der Technologiekonzern Siemens steigt definitiv aus dem Atomgeschäft aus und hat die Kooperation mit dem russischen Unternehmen Rosatom aufgekündigt. Handelsblatt, Seite 22, faz.net, zeit.de, FTD (Kommentar)

 

Stromnetz: Die Bundesnetzagentur plant die Renditen der Stromnetzbetreiber zu kürzen, denen sie vorwirft, zu hohe Renditen anzustreben. Handelsblatt, Seite 15

 

LG: Der koreanische Elektronikkonzern steigt in das Solarenergiegeschäft ein und möchte alles aus einer Hand anbieten: vom Rohstoff Silizium, über die Zelle bis zum fertigen Solarmodul. Handelsblatt, Seite 26

 

Solar Millenium: Der Erlanger Kraftwerksbauer emittiert Unternehmensanleihen zum Festzins von sechs Prozent – auch nachdem das Unternehmen die Anleger mit einem plötzlichem Strategiewechsel geschockt hat. Die Zinsen sind zu niedrig, meint das Handelsblatt, Seite 33

 

Total: In Libyen möchte der französische Konzern das Geschäft mit Flüssiggas ankurbeln. Handelsblatt, Seite 20

 

EON: Im bayrischen Irsching hat das Düsseldorfer Unternehmen das modernste Gas- und Dampfkraftwerk der Welt eingeweiht. blog.zeit.de

 

Ostfriesland: Die erste weltweite Anlage zur Umwandlung von Windenergie in Methangas soll Energie für Häuser und Autos liefern. welt.de

1. September 2011

Torf, Kupfer, Elektroautos

RWE: Der Energiekonzern wird seine Tochter RWE DEA aus Holland derzeit nicht komplett verkaufen. Der Öl- und Gasförderer soll einen Beitrag zum Desinvestmentprogramm leisten. Handelsblatt, Seite 24

 

Solar Millenium: Das Erlanger Unternehmen versucht, sich mit einem Bericht von Ernst & Young gegen die Vorwürfe des ehemaligen Vorstandchefs Lutz Claasen zu verteidigen. Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft kritisiert in ihrem Bericht allerdings auch das Unternehmen. Handelsblatt, Seite 25

 

Torf: Die russische Regierung möchte die Verwendung von Torf im Innenland fördern. Etwa 175 Milliarden Tonnen von dem Brennstoff liegen in den Böden um Moskau. Die Absicht dahinter: Erdgas soll möglichst teuer im Ausland  verkauft werden und nicht in Russland zu Spottpreisen. Handelsblatt, Seite 28

 

Atomenergie: Der Europäische Druckwasserreaktor, der zurzeit im französischen Flamanville am Ärmelkanal gebaut wird, weist Mängel auf, wie die französische Atomaufsicht mitteilt. Konstruktionsfehler kämen aber häufiger vor. sueddeutsche.de

 

Solarindustrie: Hoch gepriesen und tief gefallen – der US-Solarzellenhersteller Solyndra setzt 1000 Mitarbeiter auf die Straße und meldet Konkurs an. Zuvor war das Unternehmen aus Kalifornien von der Politik als Vorzeigemodell hofiert worden. handelsblatt.com

 

Kupfer: 200 Kilometer Kupferdraht stecken in einem Windrad, Kupferdraht ist derzeit eine viel nachgefragtes Produkt. Das Unternehmen Aurubis, der größte Kupferproduzent Europas, ist somit einer der Profiteure der Energiewende. Doch die Umstellung auf Ökostrom verursacht bei Aurubis auch Sorgen – wegen den erhöhten Stromkosten. zeit.de

 

Ökostrom: Um beim Kunden mit Öko-Bewusstsein und nachhaltigen Wirtschaften zu punkten, verwenden die Unternehmen immer mehr grünen Strom. faz.net

 

Siemens: Das Unternehmen steigt in das Autogeschäft ein. Mit Volvo ist Siemens eine strategische Partnerschaft eingegangen, gemeinsam wollen sie eine elektrische Antriebstechnik für Autos entwickeln. Damit möchte sich das Münchner Unternehmen als globaler Systemanbieter für die Autoindustrie aufstellen. ftd.de, faz.net

23. August 2011

Siemens, Kaltreserve, Solar Millenium

Siemens: Der Atomausstieg beschert die deutsche Industrie mit neuen Aufträgen. Siemens ist einer der Auftragnehmer – der Konzern setzt jetzt schon mehr Geld mit Windanlagen als mit Waschmaschinen um. stern.de

 

Kaltreserve: Die Grünen sind dagegen, das abgeschaltete Atomkraftwerk Bibis B als “Kaltreserve” zu halten. Die Bundesnetzagentur prüft derzeit, ob eines der abgeschalteten Atomkraftwerke als Winter-Reserve betriebsbereit gehalten werden soll. handelsblatt.com

 

Solar Millenium: Erst meldete das Unternehmen aus Erlangen, dass es ein wichtiges Großprojekt in den USA neu planen werde. Dann musste Solar Millenium ein dickes Minus bei den Halbjahreszahlen bekannt geben. Das Solar Unternehmen kommt nicht zur Ruhe. wiwo.de

 

27. Juli 2011

Siemens, Energiesparlampe und die teure Energiewende

Siemens: Vorstandschef Peter Löscher wird für fünf weitere Jahre im Amt bleiben. Der Österreicher leitet seit 2007 den Technologiekonzern und hat ihn aus der Korruptionskrise geführt sowie den Ruf des Unternehmens verbessert. ftd.de, fr-online.de

 

Elektroauto: Carsharing mit strombetriebenen Autos ist en vogue – doch es fehlt nach wie vor an der notwendigen Infrastruktur. ftd.de

 

Energiesparlampe: Bald wird es nur noch Energiesparlampen geben. Nur wenige Verbraucher entsorgen richtig die neue Lampe. ftd.de

 

BP: Nach Veröffentlichung des Halbjahresberichts nährt der Konzernchef die Spekulationen, wonach das Unternehmen sich von seinen Raffinerie- und Tankstellengeschäft trennen könnte. faz.net

 

Energiewende: 2022 soll der letzte Atommeiler vom Netz gehen. Bis dahin müssen enorme Investitionssumen getätigt werden, um den Strombedarf in Deutschland zu decken. Volkswirte der staatlichen KfW-Bankengruppe gehen von einem Investitionsbedarf in Höhe von 250 Milliarden Euro aus. Der Atomausstieg wird teuer. handelsblatt.com

 

Wellenkraftwerk: Das erste kommerzielle Wellenkraftwerk geht im nordspanischen Mutriku ans Netz. Doch die Stromausbeute ist gering – das Werk produziert 300 Kilowatt Strom, gerade genug für 250 Haushalte. blog.zeit.de/gruenegeschaefte